Tischhöfer stellt sich wieder zur Wahl

Von Mittelbayerische Zeitung · 19. Februar 2025 um 21:30

Hemau. In zweifacher Hinsicht bekräftigte der alte und neue CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeister Herbert Tischhöfer seinen Willen zum Weitermachen: Er stellte sich erneut zur Wahl als Vorsitzender und verkündete zudem, bei der Kommunalwahl im März 2026 wieder als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Die Bundestagswahl am 23. Februar bezeichnete CSU-Kreisvorsitzender und MdB Peter Aumer als „Richtung weisend“.

Tischhöfer konnte bei der jüngsten Hauptversammlung 30 Mitglieder sowie einige Gäste begrüßen. Bei derzeit 94 Mitgliedern nach seinen Worten ein starkes Zeichen. Im Tätigkeitsbericht blickte er auf ein bewegtes Vereinsjahr zurück und zugleich voraus – auf den Besuch von Günther Felßner, den Präsidenten des Bayerischen Bauernverbands, der im Gasthof Ferstl-Bruckmeier zu Gast war. Der habe schon als Gast beim Bauerntag des Tangrintelvolksfests bestens überzeugen können, so Tischhöfer.

In den Berichten der Mandatsträger referierte Tischhöfer als Bürgermeister von der Arbeit im Stadtrat. Birgit Luge erläuterte die Aktivitäten der Frauenunion und Jonas Schöfmann konnte einen eindrucksvollen Bericht der kleinen, aber aktiven Jungen Union vorweisen. Karl Ferstl als Schatzmeister stellte eine solide Kassenführung vor, der von den Kassenprüfern Hans Seiberl und Martin Hofmann hoch gelobt wurde. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft, sprach MdB Peter Aumer über seine Stimmkreisarbeit und verwies auf das neue Wahlsystem, bei dem ein Splitten der Stimmen fatale Folgen haben könne: Ein Direktmandat führe demnach nicht zwangsläufig mehr zu einem direkten Einzug in den Deutschen Bundestag.

Die Wahlen zur Vorstandschaft erbrachten folgendes Ergebnis: Tischhöfer wurde als Ortsvorsitzender erneut bestätigt, ebenso wie seine drei Stellvertreter Birgit Luge, Norbert Hofbauer und Klaus Schmidmeister. Benedikt Riepl löste Karl Ferstl in dessen Funktion als Kassier ab, der mit einem Geschenk und Dank für seine zuverlässige Arbeit aus dem Amt verabschiedet wurde. „Ihr seid meine politische Heimat und darum möchte ich auch hier erstmals bekanntgeben, dass ich mich für eine zweite Amtszeit als Erster Bürgermeister zur Wahl stelle“, sagte Tischhöfer dann. „Für die anstehende Nominierungsversammlung bitte ich daher um euer Vertrauen.“. Er betonte, dass er als Stadtoberhaupt noch vieles auf der Agenda habe, das er anstoßen oder zum Abschluss bringen wolle.