Verdi-Streik in Neumarkt: Mitarbeiter von Klinikum, Stadt Neumarkt und Kita Pavelsbach dabei

Ausstaffiert mit Megafon, Trillerpfeifen und Verdi-Fahnen haben am Montag rund 60 Mitarbeiter des Neumarkter Krankenhauses und der Kommunen Neumarkt und Postbauer-Heng sowie der kommunalen Kita in Pavelsbach ihrem Ärger Luft gemacht. Diese Forderungen haben die Verdi-Mitglieder.
„Es geht darum, im öffentlichen Dienst zukunftsfähige Arbeitsbedingungen aufzubauen“, betonte Verdi-Sekretärin Kathrin Birner. Die Arbeitgeber aber hätten in der ersten Verhandlungsrunde da keinen Bedarf gesehen. Dass es seitens der Arbeitgeber erst gar kein Angebot gegeben habe, bezeichnete sie als „Sauerei“ – und erntete pfeifende Zustimmung und Buh-Rufe der Verdi-Mitglieder. Nun verschafften sich die Verdi-Mitglieder eben mit dem Warnstreik Gehör.
„Um der Personalknappheit Herr zu werden, wird heute der Pflegenotstand zu einem Pflegeaufstand“, gab sich ein Mitarbeiter der Radiologie am Klinikum kampferisch.
Mehr Geld und Jobgarantie für Auszubildende
Verdi fordert für die Mitglieder acht Prozent mehr Gehalt, mindestens 350 Euro, vier freie Tage mehr, eine Erhöhung der Schichtzulagen und eine klare Regelung, dass jede Überstunde mit Zuschlägen vergütet wird. Azubis sollen außerdem 200 Euro mehr Gehalt bekommen und nach der Ausbildung sicher und unbefristet übernommen werden.




