Markträte von Lupburg genehmigen Windrad bei der Autobahn

Schon in der Vergangenheit hat der Windpark Lupburg hohe Wellen geschlagen, denn Einwände, beispielsweise der Bundeswehr, haben bisherige Pläne und Standorte verhindert. Doch nun gab es im Lupburger Marktrat grünes Licht für ein Windrad bei der Autobahn.
Mit einem besonderen Tagesordnungspunkt eröffnete Bürgermeister Manfred Hauser die Februarsitzung des Marktgemeinderates Lupburg. Das Hauptthema lautet erneut Windpark Lupburg.
7,2 Megawatt Leistung
Nun gibt es neue Bestrebungen seitens der Firma Bögl eine Windenergieanlage (WEA) zu errichten. Geplant ist sie mit einer Gesamthöhe von 285 Meter. Der Rotordurchmesser ist 172 Meter und die Nabenhöhe liegt bei 199 Meter. Und die Generatorleistung liegt bei 7,2 Megawatt.
Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Anlage, die noch im Teilflächennutzungsplan „Windenergie“ des Marktes Lupburg liegt. Die Lage ist unabhängig vom Standort, der im vergangenen Jahr diskutiert wurde. Daher wird das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag der Firma Max Bögl für den Vorbescheid zur Errichtung einer Windenergieanlagein der Gemarkung Degerndorf erteilt. Das Windrad soll unweit der Autobahn in der Nähe der BayWa gebaut werden.
Zudem stand eine Änderung des Bebauungsplanes Industriegebiet „Deponie Degerndorf“ auf der Tagesordnung. Das Architekturbüro Iberl GmbH hat nun die mit dem Staatlichen Bauamt Regensburg und dem Fachplaner Büro Tauw abgestimmten Planunterlagen vorgelegt.
Der Vorhabenbereich befindet sich nahe der Bundesautobahn A3, umfasst in der aktuellen Planung eine Fläche von circa 3,6 Hektar und liegt in der Gemarkung Degerndorf.
Am Ende der Sitzung hatte Bürgermeister Manfred Hauser noch eine Information für alle wahlberechtigten Bürger. Aufgrund der Wahl ändern sich die Öffnungszeiten der Verwaltung. Das Wahlamt hat daher ab sofort Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, zusätzlich am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr und am Wahlfreitag von 8 bis 18 Uhr, geöffnet.
Service für Briefwähler
Zudem gibt es eine Besonderheit für die Briefwähler. Jeder, der seine Briefwahlunterlagen abholt und seine Entscheidung zur Wahl schon getroffen hat, kann die Briefwahlunterlagen abholen und dann seinen Stimmzettel gleich in einer dafür zur Verfügung stehenden Wahlkabine ausfüllen. Danach können die ausgefüllten Briefwahlunterlagen gleich wieder abgegeben werden. Hauser betonte, dass dies ein besonderer Service für die Briefwähler ist.