Arbeiten am Bahnhof starten – Stadt plant Parkplätze

In wenigen Tagen laufen die angekündigten Umbauarbeiten beim Abensberger Bahnhof an. Wir haben uns erkundigt, ob das Auswirkungen auf Straßen und Plätze im Umfeld hat.
Auf Nachfrage berichtet Abensbergs Bauamtsleiter Peter Schmid, dass derzeit nichts darüber bekannt ist, ob und wann etwa Bahnhof- oder Traubenstraße gesperrt werden müssen. Auch könnten nach jetzigem Stand alle Parkplätze rund um den Bahnhof angefahren werden. Derzeit gebe es noch keine Informationen über den Bauzeitenplan der Bahn.
Denkbar sei aber sicherlich, dass etwa die Parkplätze zwischen Theatersaal und dem Bahngebäude zumindest zeitweise nicht zur Verfügung stehen. Dass die Arbeiten Auswirkungen auf den Schienenverkehr haben, steht laut Angaben der Bahn dagegen bereits fest. Zwischenzeitlich könnten diese Schienenersatzverkehr nötig machen, so die Deutsche Bahn AG, „jedoch sind zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen Sperrpausen zu benennen“, heißt es von der Pressestelle.
Eigene Baumaßnahmen, die mit den anstehenden Arbeiten am Bahnhof zusammenhängen, habe die Stadt laut Schmid derzeit nicht auf der Liste stehen. Das komme aber, wenn das Bahnhofsgelände erst einmal umgebaut ist. Wie berichtet ist ein Teil dieses Projekts ein Fußgängertunnel, der zwischen dem ehemaligen Kiosk und dem Bahnhofsgebäude entstehen soll.
Verbunden werden damit die Bahnhofstraße und der Bahnhofsvorplatz mit der Traubenstraße. Die Bahnsteige sind dann von dort aus ebenso erreichbar. Deshalb wolle die Kommune bei der Traubenstraße weitere Parkplätze schaffen. Dies soll auf Gelände geschehen, das der Bahn gehört und sich östlich des Bahnhofs befindet. Derzeit würden die notwendigen Genehmigungsverfahren laufen.
Noch sei nicht zu sagen, bis wann die beendet sind. Allerdings benötige die Bahn exakt dieses Areal ohnehin erst einmal für die Baustelleneinrichtung für die eigenen Arbeiten. Man müsse also ohnehin erst einmal abwarten. Platz finden sollen künftig auf dem Gelände 23 Autos und 25 Fahrräder.
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Einen Zeitpunkt, ab wann die zur Verfügung stehen, vermag Schmid noch nicht zu nennen. Davor laufen umfangreiche Arbeiten. Allein den Tunnel zu schaffen bedeute laut Bahnangaben einen großen Aufwand – schon allein, da sehr viel Erdreich bewegt werden müsse. Bestehen soll der Tunnel aus einem Stahlrahmenbetonbauwerk. Zu den Bahnsteigen führen sollen vom Tunnel aus sowohl Treppen als auch Aufzüge.
Auswirkungen auf den Bahnhofsvorplatz und die Parkplätze dort habe das aber nicht, ist von Schmid zu hören. Das dortige Gelände, das Eigentum der Kommune ist, bleibe unverändert. Künftig soll es ein spezielles Leitsystem auf dem Bahnhof Menschen, die nicht gut oder gar nicht sehen, besser als bisher ermöglichen, sich zurechtzufinden. Das Areal beim Gleis 2 wird befestigt. Der gesamte Bahnsteig soll mit einem Wegeleit- und Infosystem und zwei neuen Wetterschutzanlagen ausgestattet werden.
Auch in Saal a.d. Donau starten dieser Tage Bauarbeiten für eine Bahnunterführung. Somit gibt es zwei Baustellen im Kreis Kelheim, die teils seit Jahren und Jahrzehnten gefordert werden.