Furth im Wald zieht in Berlin mit Gartenschau und Drachenstich die Augen auf sich

Von Alexander Frimberger · 20. Januar 2025 um 19:00

Auch in diesem Jahr präsentiert sich Bayern auf der Grünen Woche in Berlin als Schmankerl- und Urlaubsland. Mittendrin der Stand Furth im Wald. Die gute Nachricht: Das Interesse am Drachenstich und der Landesgartenschau (LGS), die am 22. Mai startet, war groß.

Wir erreichen Bürgermeister Sandro Bauer, Kultur- und Tourismusamtschefin Karin Stelzer sowie den LGS-Ehrenamtskoordinator Uwe Neumann am Montagmittag im Auto.

Gemeinsam fahren sie nach einem intensiven Wochenende in der Hauptstadt zurück in die Oberpfalz. „Es war anstrengend, wir mussten den ganzen Tag stehen“, sagt Bauer und lacht.

Der Drache zieht die Kids an

Dafür hat man jede Menge gute Gespräche geführt und die Werbetrommel kräftig gerührt. Als ideal hat sich dabei der exponierte Standort in der Bayernhalle im Bereich von Bayerntourismus herausgestellt. „Das war wichtig“, so Stelzer.

Das sagt auch LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll: „Die Lage unseres Standes in der Bayernhalle ist ein Traum, ein regelrechter Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher. Bei der Eröffnung kamen viele Ehrengäste vorbei, an der Spitze Landwirtschafts- und Tourismusministerin Michaela Kaniber, die uns über die Bayern Tourismus GmbH diese tolle Präsentationsmöglichkeit gegeben hat. Kaniber hat versichert, dass sie Landesgartenschauen als wichtiges Entwicklungsinstrument für die Kommunen schätzt.“ Auch Landesbäuerin Christine Singer sei besonders neugierig gewesen. Die Chamer Kreisbäuerin Rosemarie Maier habe ihr schon berichtet, dass sich die Landfrauen am 1. Juni mit dem „Tag der Milch“ und am 29. Juni mit dem Treffen der Landfrauenchöre am LGS-Veranstaltungsprogramm beteiligen.

Doch nicht nur die Lage des Standes gab den Ausschlag für das große Interesse an Furth im Wald. Der Schriftzug und das Logo mit dem Drachenauge sowie ein Monitor, auf dem Szenen des Festspiels laufen, zogen gerade die jungen Besucher in ihren Bann. „Die älteren Besucher waren dann vor allem an der Gartenschau interessiert“, so Bauer. „Viele Abordnungen von Bezirksbauernverbänden waren bei uns vor allem am Freitag am Stand, die wissen jetzt genau Bescheid“, freut sich Furths Rathauschef.

Das Oberpfälzer Promotions-Trio hat am Samstag vor allem bayerische Besucher ausgemacht. „Das ist natürlich genau unsere Zielgruppe“, freut sich Bauer. Der Sonntag war auch von zahlreichen Berlinern frequentiert. Das Wissen über die Region ist dabei unterschiedlich groß. Laut Neumann sagen gerade ältere Hauptstädter, dass sie die Region noch aus früheren Urlauben kennen.

Großes Interesse am Stand

Egal, ob wissend oder eher nicht, wurde bei vielen der Wunsch geweckt, in der Region Urlaub zu machen: „Wir haben eine große Zahl an Rückmeldungen von Besuchern bekommen, die einen Urlaub in der Region planen“, hat Neumann beobachtet. Es habe viele Fragen zum Beispiel zu Campingplätzen, Wellness- und Wanderferien gegeben. „Das Wochenende war eine tolle Werbung für die Landesgartenschau, den Drachenstich, für Furth im Wald, aber auch für die ganze Region“, ist Stelzer sicher. Die Werbung geht weiter: Am Abschluss-Wochenende (25. und 26. Januar) wird Furth im Wald auf der Berliner Grünen Woche von Anna-Lena Fischer, Leiterin der Tourist-Information, sowie ihrer Kollegin Heidi Baumann repräsentiert.

Ministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Claudia Knoll sowie Sandro Bauer Fotos: Landesgartenschau Furth im Wald 2025
Bayerische Volksmusik gehört dazu. Fotos: Karin Stelzer
Verschiedene Königinnen am Stand der Further
Gesprächsrunde unter anderem mit Claudia Knoll und Sandro Bauer.
Weitere Fototermine
Weitere Fototermine
Die Ministerin hört Bauer aufmerksam zu.
Alles für den Ansturm vorbereitet.
Auf dem Weg zur Grünen Woche
Weiterer Fototermin. Foto: LGS
Weiterer Fototermin. Foto: LGS
Gesprächsrunde am Further Stand.
Für das Motto macht man gerne Werbung.
Karin Stelzer und Uwe Neumann.