Ortsvorstand gewählt

Von Mittelbayerische Zeitung · 7. Januar 2025 um 21:31

Nittenau. Der Ortsverband der Grünen in Nittenau ließ bei der Jahreshauptversammlung das Jahr Revue passieren. Auch Neuwahlen standen an, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Die Landtagsabgeordnete Laura Weber berichtete von ihrer Arbeit als Sprecherin für Verbraucherschutz.

Vorsitzender Lucas Pöllinger, der auch Wahlkampfmanager der Grünen im Wahlkreis ist, ging auf die Ereignisse im vergangenen Jahr ein und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr. Er berichtete von Infoständen und Veranstaltungen wie der Jubiläumsfeier des Ortsverbands. Auch das Bürgerfest und die anstehende Kommunalwahl, bei der die Nittenauer Grünen vor allem die Zahl ihrer Mandate ausbauen möchten, waren Thema.

Bei den Neuwahlen wurden die beiden Vorsitzenden Claudia Müller-Völkl und Lucas Pöllinger in ihren Ämtern bestätigt. „Das Ziel muss sein, drittstärkste Kraft in Nittenau zu werden“, kündigten sie an. Weiter wurden Franz Probst zum Schriftführer und Elisabeth Bauer zur Schatzmeisterin gewählt. Mit Cordula Körber als Beisitzerin wurde das Vorstandsteam abgerundet. Für ihre Mitgliedschaft wurden Franz Probst und Franz Heger für 35 Jahre geehrt. Beide sind Gründungsmitglieder des Ortsverbands.

In einem Bericht aus dem Stadtrat wurde vor allem der fehlende Fortschritt und die Rückwärtsgewandtheit des Gremiums thematisiert. Man habe hier immer noch nicht verstanden, dass erneuerbare Energien auch eine Einnahmequelle für die Kommune sein können, die vor allem Nittenau dringend gebrauchen könnte, so Christoph König.

Zeitgleich fürchtete Elisabeth Bauer, dass die Jugendsozialarbeiterin, für die sie als Familienbeauftragte seit Jahren kämpfe, doch nicht angestellt werde. Klar ist für die Grünen,

man könne nicht immer an der gleichen Stelle einsparen. So sei es inakzeptabel, dass aufgrund der schlechten Haushaltsführung der letzten Dekaden bei jungen Familien und Jugendlichen in Form der Storchentaler und der Jugendsozialarbeiterin gespart werde. Man könnte im Bereich der Energieeffizienz deutlich mehr sparen und auch bei den Genehmigungsverfahren wäre ein Einsparpotenzial vorhanden.