Islamisches Kulturzentrum in Regensburg? Die Stadt sollte kaufen

Zunächst die gute Nachricht: Ein jahrelanger Leerstand, eine klaffende offene Wunde im Herzen der Regensburger Altstadt bleibt uns also erspart. Fraglich ist, ob Investoren aus dem Nahen Osten wirklich die richtigen für dieses Gebäude an einem sensiblen Ort sind.
Dabei muss man nicht die Nähe zur zerstörten Synagoge und dem Regensburger Dom ins Feld führen. Doch genau das ist es, was viele Menschen bewegt, wenn die neuen Eigentümer davon sprechen, sie wollten ein Islamisches Kulturzentrum an der Stelle errichten. Dass auch die Idee eines orientalischen Basars an der Stelle Platz finden soll und viele kleine Shops den Einzelhandelscharakter unterstreichen, ist begrüßenswert, doch die Kernfrage ist doch eine andere: Wollen hier die Emirs Propaganda betreiben?
Der Skandal ist aber eigentlich ein anderer. Es hätte auch Interessenten in Regensburg gegeben. Die Stadt ist aber nicht machtlos. Sie kann kaufen!