Schwandorf setzt auf Fernwärme

Von Mittelbayerische Zeitung · 2. Januar 2025 um 21:30

Schwandorf. Eine positive Umweltbilanz sowie planbare Preise – das sind nur einige Vorteile von Fernwärme. So ist es nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach dieser Art der Energieversorgung auch in Schwandorf sehr groß ist. Mittlerweile rangiert die Stadt laut einer Mitteilung aus dem Rathaus unter den Top Zehn der größten Fernwärmenetze in ganz Bayern.

Im Zuge des Baus der neuen Fernwärme-Hauptleitung im Jahr 2023 hat die Städtische Wasser- und Fernwärmeversorgung Schwandorf (SWFS) einen Zuschuss für die privaten Hausanschlusskosten beantragt. So durften sich die davon betroffenen Kunden jetzt freuen: eine Teilrückerstattung ihrer Anschlusskosten. Diese Förderung erfolgt durch einen Bundeszuschuss im Rahmen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-Gesetz). Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) und SWFS-Werkleiter Stefan Trettenbach überreichten die Förderbescheide den Kunden im Schwandorfer Rathaus persönlich.

„Mit derzeit rund 1150 Anschlüssen und einer Netzlänge von gut 71 Kilometern setzt sich die Erfolgsgeschichte der Städtischen Fernwärme kontinuierlich fort“, so Feller. „Gleichzeitig trägt diese Art der Energieversorgung entscheidend zum Klimaschutz bei“, ergänzte Stefan Trettenbach. 2024 konnte die SWFS über 80 Fernwärme-Hausanschlüsse in Betrieb nehmen, für 2025 sind 100 weitere neue Anschlüsse in Planung.