„Jahresendspurt“ auf dem Kreissportfeld: In Roding steigt erstmals ein Silvesterlauf

Dank Christoph Heuberger tut sich etwas in der bisher eher brachliegenden Laufszene in Roding. Nun wartet der Organisator des Wettbewerbs „Kine vom Brünnlberg“ mit einem weiteren Angebot auf: Zum „Jahresendspurt“ gibt es am Dienstag, 31. Dezember, um 10 Uhr erstmals einen Silvesterlauf auf dem Kreissportfeld neben der Realschule.
„Es ist ein unverbindliches Angebot, jeder kann einfach vorbeikommen“, erläutert Heuberger. In vielen anderen Orten gebe es bereits Silvesterläufe, „also habe ich mir gedacht, dass das auch für Roding eine gute Sache wäre“, so der Initiator − zumal „vielleicht ohnehin der ein oder andere nach dem vielen Essen an den Weihnachtsfeiertagen körperlich etwas tun möchte“.
Die Organisation war dabei im Vergleich mit dem „Kine vom Brünnlberg“, wo unter anderem Streckenmarkierungen und Absperrungen viel Arbeit bedeuten, relativ unkompliziert: „Wir haben ein abgesperrtes Gelände, und an diesem Tag finden auch sonst keine Veranstaltungen statt, so dass wir nichts blockieren.“ Außerdem könne die Garage als Getränkelager genutzt werden.
Anmeldung nicht nötig
Eine Anmeldung für das neue Lauf-Event ist nicht nötig, die Teilnehmer können am Dienstag um 10 Uhr einfach auf dem Kreissportfeld vorbeikommen. Es folgen eine kurze Begrüßung und ein gemeinsames Warm-up. Danach werden entweder fünf oder zehn Kilometer gelaufen, jeder Teilnehmer ist dabei im eigenen Tempo unterwegs. Die kürzere Strecke sei gewählt worden, damit auch Anfänger oder weniger Trainierte mitmachen können, erklärt Heuberger. „Es geht auch nicht um die Zeit“, betont er, sondern in erster Linie um das gemeinschaftliche Laufen. Als kleine Belohnung gibt es für jeden Teilnehmer nach der körperlichen Anstrengung ein Glas Sekt, passend zum Silvestertag. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, jeder Läufer ist für sich selbst verantwortlich.
Wiederholung möglich
Gelaufen wird bei jedem Wetter, erläutert der Organisator, der von guten Bedingungen auf den fünf Bahnen ausgeht. „Schnee wäre eher ein Problem gewesen“, sagt er, die vorausgesagte Kälte sei es weniger: „Beim Laufen wird einem ohnehin warm“, sagt Heuberger mit einem Schmunzeln.
Wenn die Premiere des Silvesterlaufs gut angekommt, sei auch eine Fortsetzung in den kommenden Jahren geplant, blickt der Initiator in die Zukunft. Auch weitere Laufangebote will er in Roding anbieten, „ich habe schon ein paar Sachen im Kopf.“
Wachsen könnten durch die Veranstaltungen auch die „Lauffreunde Roding“, ein privater Treff von zehn bis 15 Teilnehmern, die regelmäßig (oder auch mal spontan) zusammenkommen. „Laufen macht in der Gemeinschaft einfach mehr Spaß. Außerdem motiviert und pusht man sich gegenseitig“, erläutert Heuberger. Auch könnte man sich so Tipps geben.