Sozialer Kleiderladen Emma unterstützt das Schwandorfer Hilfswerk – und hat neue Filiale

Dieses Jahr haben sich die Ehrenamtlichen des Second-Hand-Bekleidungsladens Emma in Schwandorf dazu entschieden, ihren Überschuss von 1500 Euro an das lokale Hilfswerk zu spenden. Laut Pressemitteilung wurde der Scheck noch in der Adventszeit von Oberbürgermeister Andreas Feller entgegengenommen.
Die Übergabe erfolgte durch Elke Reinhart und die engagierten Helferinnen Dorothea Seitz-Dobler und ihre Kollegin Halina Stryhina. Der Schwandorfer OB bedankte sich von Herzen für die Spende und versicherte, dass das Geld auf direktem Wege dort landet, wo es gebraucht wird.
Während in Schwandorf der Fokus auf das Hilfswerk gelegt wurde, haben sich die Helferinnen und Helfer in Neunburg, wo 2015 der erste Emma-Laden gegründet worden ist, eine besondere Aktion für Schulkinder ausgedacht. Wann immer ein Kind Unterstützung bei Schulsachen benötigt, steht Emma bereit, um zu helfen. Die Schulen informieren Emma über den Bedarf, sodass jedes Kind gut gerüstet zum Unterricht gehen kann.
Seit wenigen Monaten existiert nun in Gera eine dritte Emma-Filiale. Hier konnte allerdings noch kein Überschuss erwirtschaftet werden. Dennoch bekamen alle Kunden einen süßen Weihnachtsgruß, um die festliche Stimmung zu teilen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Der erste soziale Kleiderladen Emma in Neunburg vorm Wald war die Reaktion auf die Fluchtbewegung und die Eröffnung einer großen Unterkunft für Geflüchtete. Der Standort ist bis heute ein Treffpunkt für Migranten, Senioren und Familien – unabhängig von ihrer Bedürftigkeit.
Seit 2018 gibt es Emma auch in Schwandorf. Die Hauptthemen sind Ehrenamt, Gleichbehandlung, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit. Emma wird mittlerweile von über 45 Ehrenamtlichen unterstützt und ist ab 10. Januar wieder geöffnet.