Freiwillige machten den Gedenkstein wieder schick

Von Mittelbayerische Zeitung · 5. Dezember 2024 um 21:30

Waldmünchen. Pünktlich zum 40. Jubiläum der ersten Christbaum-Aktion für Rom wurde der Gedenkstein im Böhmerwald gereinigt und erstrahlt nun in einem neuen Glanz.

Der Stein, der an die Aktion der Schwarzen Panduren vor 40 Jahren erinnert, wurde im Jahr 1987 vom damaligen Kardinal Ratzinger eingeweiht. Er steht an der Stelle, an der die Fichte gefällt wurde und von wo aus der beschwerliche Abtransport durch den Böhmerwald organisiert wurde.

Es war vor allem Fredl Ulschmid, der beide Christbaum-Aktionen von Anfang an begleitet hat, ein Anliegen, den Gedenkstein aufzuhübschen. Zusammen mit seinem Sohn Christian und Alexander Rauscher organisierte er daher einen IBC-Behälter und ein Stromaggregat von der FFW Waldmünchen und fuhr damit zum Gedenkstein, der weit über dem Kohlenmeiler steht und nur mit Spezialfahrzeugen anfahrbar ist. Mit Hochdruckreiniger und Drahtbürste ausgerüstet, wurde der Stein von Moos und Dreck befreit.

Jetzt sieht er, inklusive dem kleinen Stein-Halbkreis wieder schön aus. Damit ist der Romstein bestens vorbereitet für die Aktion 40 Jahre Christbaum für Rom, zu der die Schwarzen Panduren einladen.

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr wird eine Wanderung zum Stein unternommen. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz beim Waldcafe. Um 18.30 Uhr haben dann die damals Beteiligten der Schwarzen Panduren einen Bildervortrag im „Raum der Begegnung“ der Festspieltribüne organisiert. Mit vielen Bildern und Videos von der Baumfällung über die Reise nach Rom bis hin zur Papstaudienz im Jahr 1984, Erinnerungen geweckt.

Alle Interessierten und im speziellen die Mitglieder des Trenckvereins sind herzlich eingeladen.

Durch die Aktion hat der Stein viel Moos verloren, und der Schriftzug ist wieder gut lesbar.