So war das erste Adventswochenende in der „Weihnachtshauptstadt“ des Landkreises Kelheim

Von Antonia Zuruev · 2. Dezember 2024 um 05:00

Die Lichter funkeln, der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln und Bratwürsten liegt in der Luft, und die festliche Stimmung hat Abensberg wieder einmal in ihren Bann gezogen. Am ersten Adventswochenende erstrahlte die „Weihnachtshauptstadt“ des Landkreises Kelheim in festlichem Glanz.

Nachdem die Kuchlbauer Turmweihnacht und der Niklasmarkt bereits unter der Woche eröffnet wurden, verwandelte sich Abensberg am ersten Adventswochenende endgültig in ein Winterwunderland. Das Hexenhäuschen am Stadtplatz, das sanfte Leuchten des Kuchlbauer-Turms und der Budenzauber im Schlossgarten lockten trotz frostiger Temperaturen zahlreiche Besucher in die Stadt.

Nicht nur die Abensberger zog es am ersten Adventswochenende zu den Weihnachtsmärkten. Gäste reisten unter anderem aus Cham, Dachau und Bad Tölz an – unter anderem „für einen guten Glühwein und die besondere Atmosphäre“, sagt eine Besucherin.

Gerade der Glühwein fand bei vielen Gästen großen Anklang. „Hier schmeckt er besser als zuhause in Ingolstadt“, findet Sandra, die mit ihrer Familie zum ersten Mal die Turmweihnacht besucht. Auch die Vielfalt der Getränke überzeugte die Besucher: Neben dem klassischen Glühwein erfreuten sich auch der Glüh-Gin und der Weihnachts-Grinch (besonders beliebt bei Weihnachtsmuffeln) großer Beliebtheit.

Doch nicht nur kulinarisch hat Abensberg in der Adventszeit viel zu bieten. Die Weihnachtsmärkte sind auch ein Eldorado für alle, die noch auf der Suche nach besonderen Weihnachtsgeschenken sind. Die Stände sind reich gefüllt mit handgefertigten Unikaten, von Holzspielzeug über Honig bis hin zu ausgefallenen Pesto-Variationen. „Ich finde hier immer etwas, was es sonst nirgends gibt“, sagt eine Kelheimerin.

„Das erste Adventswochenende ist für uns ein voller Erfolg“, freut sich Aglaia, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Wassili jedes Jahr am Niklasmarkt Gyros und andere Leckereien verkauft. Auch in den kommenden Wochen erwarten sie großen Andrang in der „Weihnachtshauptstadt“.

Christian Hofner, Dirigent der Stadtkapelle Abensberg, wärmt seine Hände vor dem Auftritt auf dem Niklasmarkt.
Am Stadtplatz steht ein Hexenhäuschen. Die darin lebende Hexe verteilt Süßigkeiten an Kinder.
Wassili und Aglaia verkaufen an ihrem Stand auf dem Niklasmarkt unzählige Köstlichkeiten.
Satta serviert bayerische Burger bei der Turmweihnacht. Der „Ant’n-Burger“ mit Knödel und Blaukraut ist heuer besonders beliebt. Das Fleisch wird dafür die ganze Nacht frisch im Holzofen zubereitet. Aber auch Vegetarier kommen hier auf ihre Kosten.
Die Zwillinge Noah und Lukas sind zum ersten Mal bei der Turmweihnacht. Gemeinsam mit ihren Eltern Sandra und Christian (re.) und ihren Großeltern Petra und Dirk (li.) sind sie aus Ingolstadt angereist.
Franziska und Florian nutzen die Gelegenheit, ihre Briefe ans Christkind in den Christkindl-Briefkasten zu werfen.