Das ist beim Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck in diesem Jahr geboten

Von Max Schmid · 4. Dezember 2024 um 18:00

Auf Schloss Guteneck im Landkreis Schwandorf findet heuer bereits zum 18. Mal der historisch-romantische Weihnachtsmarkt statt, der am Donnerstag um 16 Uhr seine Pforten öffnet. Schlossherr Burkhard Graf Beissel von Gymnich informierte im Vorfeld über Termine, Ablauf und Neuerungen.

Der Weihnachtsmarkt soll nach seinen Worten auch in diesem Jahr ein Wintermärchen voller Magie und Überraschungen vor der Kulisse des historischen Schlosses werden. Da es im Schloss früher auch eine Brauerei gab und die Rezeptur noch erhalten ist, hat Graf Beissel ein Gutenecker Schlossbier brauen lassen, das in dekorativen Halbliterdosen zum Verkauf angeboten wird. Am 30. November um 15 Uhr erfolgt dann die offizielle Eröffnung mit einem historischen Umzug.

Festliche Musik in der Schlosskirche

Das Angebot auf Schloss Guteneck reicht vom verwunschenen Märchenwald über zahlreiche Handwerker- und Schmankerl-Stände bis zu faszinierenden Tierbegegnungen und festlicher Livemusik. Die Schlosskirche mit ihren rund 150 Plätzen nimmt bei den musikalischen Darbietungen eine besondere Rolle ein. Am 23. November gibt es dort Weihnachtslieder mit Gitarrenklang, am 7. Dezember bayerisch-böhmische Volksmusik, am 8. Dezember singt der Murachtaler Dreigesang, am 15. Dezember spielt das Akkordeonorchester Laaber. Beginn der Konzerte ist jeweils um 15.30 Uhr.

Auf dem Schlossgelände und im Ritterkeller spielen die Nabburger Musikanten, der Trenck-Fanfarenzug, die Pistlwieser Wirtshausmusi, die Pischdorfer Blaskapelle und die Diendorfer Musikanten. Zum Ausklang tritt am 22. Dezember der Schwarzachtaler Dreigesang um 15.30 Uhr in der Schlosskapelle auf; auf dem Gelände spielen die Jagdhornbläser und die Spätzünder-Musikanten, und im Ritterkeller die Geschwister Baier.

Streichelzoo und Mittelalterstraße

Im Wäldchen gibt es für Kinder einen Streichelzoo und eine altertümliche Schmiede, in der Mittelalterstraße präsentieren sich eine Falknerei und Specksteinschnitzer Nusshardt sowie Kassandra mit der Kunst des Kartenlegens. Zudem stehen ein Kinderkarussell, Glücksrad und Puppentheater bereit. An den Samstagen und Sonntagen werden zudem Ponyreiten, die Christkindlwerkstatt, der Gaukler Sepp und die Schneekönigin und Eisfee die kleinen Besucher unterhalten. Auch der Nikolaus kommt zu Besuch.

Der Markt findet an fünf Terminen jeweils von Donnerstag bis Sonntag statt. Am 24. November bleibt er wegen des Totensonntags geschlossen. Öffnungszeiten sind am Donnerstag und Freitag von 16 bis 20 Uhr, samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet am Donnerstag und Freitag jeweils neun Euro, am Samstag und Sonntag zehn Euro. Bei Vorbuchungen über www.Schloss-Guteneck.de werden zehn Prozent Ermäßigung gewährt. Unter dieser Adresse kann auch das gesamt Programm abgerufen werden.

Der Schlossherr hat nach eigenen Angaben ein Herz für Krankenschwestern und Pfleger, aber auch für alle Blaulicht-Organisationen. Für Pflegepersonal aus Oberpfälzer Krankenhäusern sowie für Blaulichtorganisationen aus dem Landkreis Schwandorf gibt es bei Vorlage eines Mitarbeiterausweises an folgenden Tagen freien Eintritt: Jeweils am 21., 22., 28. und 29. November sowie 5. und 6. Dezember.

Kostenlose Shuttlebusse vom Bahnhof Nabburg

Wie der Veranstalter informierte, fahren vom Bahnhof Nabburg kostenlose Shuttlebusse zum Weihnachtsmarkt. Die Sicherheit der Marktbesucher soll durch einen eigenen Security-Dienst gewährleistet werden. Graf Beissel dankte bei der Vorstellung des Programms auch der Gutenecker Bevölkerung, insbesondere der Feuerwehr, für ihre Unterstützung. Bürgermeister Johann Wilhelm bezeichnete den Weihnachtsmarkt als „absolutes Highlight“ in seiner Gemeinde und wünschte den Gästen eine schöne Zeit in Guteneck.

Schlossherr Graf Beissel von Gymnich (l.) und Bürgermeister Hans Wilhelm freuen sich auf viele Besucher. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung Foto: Max Schmid