Immer mehr Anfragen von Ausstellern und Vereinen: Große Vorfreude auf Rodinger Weihnachtsdorf

Noch drei Wochen sind es bis zur dritten Auflage des Rodinger Weihnachtsdorfs am Esper vom 6. bis 8. Dezember. Die Vorfreude bei Bürgermeisterin Alexandra Riedl sowie den Organisatoren Sebastian Gabler und Birgit Lehner ist groß: Das Interesse der Aussteller wächst immer mehr, die Zusammenarbeit mit den Vereinen, die für Essen und Trinken sorgen, sei hervorragend.
„Wir hoffen, dass das Wetter passt und der Platz wie schon in den Vorjahren gut gefüllt sein wird“, sagte Riedl bei der Vorstellung des Programms am Donnerstag.
Die Umstellung vom „klassischen Christkindlmarkt“ hin zu einem Weihnachtsdorf habe sich bezahlt gemacht, freut sich die Rathaus-Chefin. Die Resonanz von Ausstellern, Vereinen und Besuchern sei durchwegs sehr positiv. Damit das auch so bleibt, wolle man beim Programm auch immer etwas Neues bieten. So zeigt etwa heuer am Samstag und Sonntag ein Rodinger Schmid sein Handwerk im Hüttendorf.
Immer mehr Interessenten
Das Interesse bei den Ausstellern nimmt stetig zu, berichtet Lehner. Es habe sich herumgesprochen, dass es sich lohne, beim Rodinger Weihnachtsdorf mit dabei zu sein. Zudem werte es die Veranstaltung auf, je größer die Bandbreite sei. „Da findet bestimmt jeder noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk“, ist sich Riedl sicher. Insgesamt 33 Aussteller werden sich dieses Mal am Esper einfinden, von Holzkunst über Strickwerk und Töpferwaren und Schmuck ist alles dabei.
Für die kulinarischen Schmankerl sorgen wie gewohnt Vereine aus dem Stadtgebiet. Auch hier gibt es einige, die neu dabei sind, etwa die Feuerwehren aus Kalsing und Ziehring, so Gabler. In diesem Bereich wird den Besuchern in Roding ebenso viel Besonderes geboten: Neben Klassikern wie Bratwürsten sind etwa auch Eintöpfe, Suppen, Rosswürste oder gebackene Zwiebeln im Angebot. „Es gibt definitiv genug, um an allen drei Tagen etwas anderes zu essen und zu trinken“, so Riedl zur großen Vielfalt. Sie dankte in diesem Zusammenhang den Vereinen, die sich viel Mühe machten und untereinander absprechen würden.
Flussbühne nicht miteinbezogen
Da der Fokus heuer weniger auf Bands liege, wurde darauf verzichtet, die Flussbühne wie im vergangenen Jahr miteinzubeziehen, erläuterte die Bürgermeisterin. So könne auch der Kreis der Buden des Weihnachtsdorfes wieder geschlossen werden, wodurch man sich auch eine verbesserte Akustik erhofft.
Passende Musik gibt es natürlich trotzdem. So eröffnen die Jagdhornbläser am Freitag das weihnachtliche Geschehen, bevor die Oberpfälzer Schlossteufel mit einer Musik- und Feuershow auftreten. Am Samstag spielen der „Blechschon“ der Rodinger Realschule und die Stadtkapelle gemeinsam, bevor möglichst alle, die sich im Weihnachtsdorf befinden, um 19 Uhr „Es wird scho glei dumpa“ singen. „Das wird sicher eine tolle weihnachtliche Stimmung geben“, ist Gabler überzeugt. Am Sonntag sorgt dann noch einmal die Stadtkapelle für Musik.
Für Kinder viel geboten
Für kleine Besucher wird es wieder eine Pagode geben, in denen die Volleyballerinnen des TB 03 sowie der Obst- und Gartenbauverein die Kinder betreuen und mit ihnen basteln. Auch können die Kinder an einer Weihnachtsdorf-Rallye in Form eines Rätsels teilnehmen – wer alle Fragen richtig beantwortet, wird mit einer kleinen Überraschung belohnt.
Mit Lamas, Alpakas, Eseln und Ziegen können kleine Spaziergänge am Esper übernommen werden. Die Tiere freuen sich auch über Streicheleinheiten. Ein Karussell, das sehr gut ankam, wird ebenso wieder aufgestellt. Kleine (und auch große) Besucher sind außerdem eingeladen, Briefe, Wunschzettel oder Bilder an das Christkind zu schicken. Die Botschaften können direkt in den „himmlischen Postkasten“ im Weihnachtsdorf geworfen oder vor Ort gestaltet werden – Papier, Stifte und Umschläge stehen bereit.
Neu ist ein Container als zentrale Anlaufstelle bei Problemen und Fragen, aber etwa auch als Verwahrstelle für Fundsachen. Alle Informationen über teilnehmende Vereine und Aussteller sowie das Angebot an Speisen, Getränken und Kunsthandwerk finden sich im Internet unter www.rodinger-weihnachtsdorf.de
Das Programm
Freitag, 6. Dezember (19 bis 23 Uhr geöffnet): 19 bis 19.30 Uhr: Jagdhornbläser; 20 bis 21 Uhr: Oberpfälzer Schlossteufel
Samstag, 7. Dezember (15 bis 23 Uhr geöffnet): 15 Uhr: Ansprache von Bürgermeisterin Alexandra Riedl; 15.30 bis 16.30 Uhr: Nikolaus beschenkt die Kinder, Einwurf der Briefe für das Christkind in den Briefkasten; 15 bis 17 Uhr Kinderprogramm der Volleyball-Abteilung des TB 03 Roding; 15 bis 18 Uhr: Wanderung mit Lamas und Alpakas; 17 bis 19 Uhr: Musik von „Blechschon“ der Realschule Roding und der Stadtkapelle; 19 Uhr: „Singendes Weihnachtsdorf“
Sonntag, 8. Dezember (14 bis 19 Uhr geöffnet): 14 bis 16 Uhr: Kinderprogramm des OGV Roding; 14 bis 18 Uhr: Wanderungen mit Eseln und Ziegen; 14.30 bis 16 Uhr: Rentier Rudi beschenkt die Kinder, Einwurf der Briefe für das Christkind in den Briefkasten; 15 bis 17 Uhr: Stadtkapelle
