Wir backen das: Pistazien-Marzipan-Kissen und Schoko-Pudding-Plätzchen

Von Monika Pöllmann · 15. November 2024 um 15:00

Die Adventszeit naht. Vielerorts beginnt schon der Aufbau der Weihnachtsmärkte. In den Familien macht man sich erste Gedanken über die traditionellen Weihnachtsvorbereitungen. Und eine Frage wird intensiv diskutiert: Welche Plätzchen soll es heuer geben?

Viele Menschen verbinden Kindheitserinnerungen mit dem Plätzchenbacken. Doch woher stammt eigentlich die Tradition, Leckereien für Weihnachten vorzubereiten? Es gibt verschiedene Überlieferungen. Einige Erklärungen reichen bis ins Mittelalter, andere noch weiter zurück. So heißt es, dass mit dem Plätzchenbacken in den mittelalterlichen Klöstern die Geburt Jesu Christi gefeiert wurde. Andere Quellen sagen, dass die Kekse als Geschenk an die Ärmeren verteilt wurden. Dabei handelt es sich aber wohl nicht um Kekse, wie wir sie heute kennen, sondern eher um eine Art Brot mit Gewürzen. Möglicherweise haben unsere Weihnachtskekse auch symbolische Bedeutung: Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom sollen an die Heiligen Drei Könige und die Gaben, die sie dem Jesuskind brachten, erinnern. Die Formen der Plätzchen, etwa Stern, Engel oder Weihnachtsbaum, haben ursprünglich christliche Bezüge und spiegeln die Freude über die Geburt Jesu wider.

Pistazien-Marzipan-Kissen

Mürbteig: 200 g kalte Butter, 80 g feinster Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eigelbe (Größe M), 330 g Dinkelmehl und etwas Mehl zum Arbeiten

Für die Füllung: 50 g Pistazienkerne, 100 g Marzipan-Rohmasse, 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange, 35 ml Orangensaft, 25 ml Orangenlikör (alternativ Orangensaft), Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: Für den Mürbteig die Butter in kleine Stücke würfeln und mit dem Zucker und dem Salz vermengen. Eigelbe zugeben und kurz unterkneten. Zuletzt mit Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für zwei Stunden kalt stellen.

Für die Füllung die Pistazienkerne im Blitzhacker fein mahlen. Die Marzipanrohmasse würfeln. Orangenschale, Orangensaft und -likör zu den Pistazien geben und alles zu einer cremigen Masse mixen. Den Backofen auf 180 Grad, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig halbieren. Jede Hälfte auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von circa 14x24 cm ausrollen und von der langen Seite in 7 cm breite Teigstreifen schneiden. Je ein Viertel der Marzipanmasse auf einem Teigstreifen verstreichen. Den Streifen von der langen Seite her aufrollen und die Rolle in 2 cm breite Streifen schneiden. Die Plätzchen mit der Naht nach unten auf die vorbereiteten Bleche setzen, dann im Ofen auf mittlerer Schiene jeweils 10 bis 15 Minuten backen. Nach dem Abkühlen großzügig mit Puderzucker bestäuben. ‚

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Schoko-Pudding-Plätzchen

Mürbteig: 90 g weiche Butter, 35 g Puderzucker, 1 Päckchen Schokopudding-Pulver, 25 g Speisestärke, 90 g Mehl, etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: Die Butter in kleine Stücke teilen und Puderzucker unterrühren. Mehl, Speisestärke sowie Puddingpulver auf ein Arbeitsbrett sieben und mit der Butter-/Zuckermischung zu einem homogenen Teig kneten. Den Schokoladenteig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 180 Grad, Ober-/Unterhitze, vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig Kugeln in Walnussgröße formen und auf das Backblech setzen. Mit einer Gabel die Kugeln flach drücken. So erhalten sie ein hübsches Muster. Sollte die Gabel festkleben, wird sie vorher in Mehl getaucht. Die Pudding-Plätzchen für circa 10 bis 12 Minuten backen. Sobald sie abgekühlt sind, kann man die Kekse mit Puderzucker bestäuben.

Die Teigstücke müssen für 10 bis 15 Minuten in den Backofen.
Aus dem Schokoteig walnussgroße Kugeln formen.
Die Schokokugeln mit einer Gabel flach drücken.
Den Mürbteig mit Marzipan-Pistazien-Creme bestreichen.