Der Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl tritt 2026 nicht mehr an

Die Überraschung kam zum Schluss: Am Ende der Kümmersbrucker Gemeinderatssitzung am Dienstag verkündete Bürgermeister Roland Strehl (CSU), dass er bei der Kommunalwahl im März 2026 nicht mehr antreten werde. Zwölf Jahre war er dann Rathauschef in der Großgemeinde.
„Ich gebe meine Entscheidung deswegen so früh bekannt, dass den Fraktionen genügend Zeit bleibt, ihren Hut in den Ring zu werfen“, erklärte Strehl unter dem Punkt „Bekanntgaben“ am Ende der Sitzung. Nach zwölf Jahren Amtszeit wird Roland Strehl damit 2026 in den Ruhestand treten.
Seit 2014 ist der studierte Forstwirt der Chef der Gemeinde Kümmersbruck. Bis dahin war das Kümmersbrucker Rathaus fest in roter Hand. Mit der überwältigenden Mehrheit von fast 70 Prozent der Stimmen bestätigten 2020 die Bürger den gebürtigen Amberger im Amt. Im August 2023 feierte Strehl seinen 60. Geburtstag. Würde er noch einmal kandidieren, wäre er am Ende der kommenden Legislaturperiode gut 68 Jahre.
„Ich möchte in meiner Amtszeit den Spatenstich für die Schulsanierung noch durchführen“, nennt Strehl noch ein wichtiges Ziel in den rund eineinhalb verbleibenden Jahren. Insgesamt habe sich in seiner Amtszeit viel getan in der fast 10 000 Bürger zählenden Gemeinde. Dass etwas vorangeht, war immer sein Bestreben, sagt er. Darauf werde er nach zwölf Jahren in diesem herausfordernden Amt, wie er selbst sagt, stolz zurückblicken können. Dass seine CSU-Fraktion einen geeigneten Nachfolger bzw. eine geeignete Nachfolgerin finden wird, da ist er sich sicher.