Startschuss für die Europa Minigärtner der Mittelschule

Furth im Wald. Überall im Stadtgebiet finden Umbaumaßnahmen im Zuge der Landesgartenschau statt. So kann man auch im Außenbereich vor der Mittelschule Veränderungen feststellen, die in Verbindung mit einem neuen Projekt stehen.
Die Initiative „Europa Minigärtner“ hat das Ziel, Kinder durch regelmäßige Besuche von Profibetrieben des Gartenbaus an die Natur, das Gärtnern und eine gesunde Ernährung heranzuführen. Im praktischen Erleben des Alltags von Profigärtnern werden bei verschiedenen Treffen und Projekten alle Themen rund um Garten und Gartenbau unmittelbar und aktiv erfahren.
Initiiert hat das Ganze Bettina Gräfin Bernadotte, Geschäftsführerin der Insel Mainau. Direkt von dort kam Projektmanagerin Solveig Wappler-Niemeyer zum Startschuss nach Furth im Wald. Und so konnte pünktlich vor Beginn der Landesgartenschau auf Initiative der ehrenamtlichen Teamleitung der Europa-Miniköche, Manuela Heizler, eine Schulgruppe von Minigärtnern an der Further Mittelschule gegründet werden.
Vor Ort wird diese von Silke Neumann betreut. Die Praxisklasse sorgte, ausgestattet mit grünen T-Shirts, in den letzten Tagen zusammen mit Hausmeister und Bauhof bereits für die Vorbereitung des Untergrundes. So konnte mit Hilfe der Experten eine erste Bepflanzung vorgenommen werden. Damit ergab sich für die Schüler auch die Möglichkeit, die Berufe rund um den Garten- und Landschaftsbau näher kennenzulernen.
Als Experten mit im Boot sind gleich drei Further Partnerbetriebe. Damit ist für ausreichend Expertise und Ideenreichtum während der Projektphase gesorgt. Die Gärtnereien Hofmann und Mühlbauer sowie Garten- und Landschaftsbau Robl übernehmen die fachliche Betreuung. Andreas Brunner, 1. Kreisvorsitzender der Dehoga-Kreisstelle Cham und Vorsitzender von Landgenuss Bayerwald, betonte in seiner Rede, dass Regionalität und damit zugleich Nachhaltigkeit heutzutage immer wichtiger werden.