Nach Beiß-Attacke in Mitterfecking: Halter gibt Kampfhund freiwillig ab

Ein Halter hat seinen Kampfhund freiwillig abgegeben, nachdem dieser Anfang August in Mitterfecking einen Mann gebissen und leicht verletzt hatte. Das teilte der Saaler Bürgermeister Christian Nerb (FW) am Dienstag während einer Sitzung des Gemeinderates mit.
Bei dem Hund handelte es sich wie berichtet um einen Kampfhund der Kategorie Zwei. Bei diesen kann anders als bei Hunden der Kategorie Eins der Nachweis erbracht werden, dass sie keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen haben. Das sei beim fraglichen Hund auch der Fall gewesen, sagte Nerb.
Saal a.d. Donau: Kampfhund-Halter kam Wegnahme zuvor
Allerdings hatte es dennoch Probleme mit dem Hund gegeben, weswegen die Gemeinde eine Leinen- und Maulkorbpflicht erlassen hatte. An die hielt sich der Halter offenbar nicht. Nach dem Beißvorfall im August hatte die Gemeinde laut Nerb darauf hingearbeitet, die Wegnahme des Hundes anzuordnen. Dem war der Halter zuvorgekommen, indem er das Tier freiwillig abgab.
Nun ist die Gemeinde für die Unterbringung des Hundes verantwortlich, bis dieser ein neues Zuhause findet. Die Kosten belaufen sich laut Nerb auf rund 360 Euro im Monat, die von der Gemeinde zu tragen sind.