Bürgeretat: Vorschläge abgesegnet

Teublitz. Auch mit dem Thema „Bürgerhaushalt“ hatte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung zu befassen. Dazu hatten die Bürger zwischen 10. Februar und 8. März die Möglichkeit gehabt, ihre Vorschläge einzureichen.
Anschließend erfolgte die interne Auswertung und fachliche Prüfung durch die Verwaltung. Die abgegebenen Vorschläge wurden dabei von den zuständigen Fachämtern ausgewertet und auf die Umsetzbarkeit geprüft. Aktuell legte de Stadtrat die Rangfolge der Umsetzung im Rahmen des zur Verfügung gestellten Budgets unter Beachtung der Folgekosten und Sinnhaftigkeit fest.
In diesem Jahr wurden bislang folgende Vorschläge aus den vorherigen Bürgerhaushalten umgesetzt: Fertigstellung des Niederseilgarten mit Klettergerät, Pavillon und Tischtennisplatte in Katzdorf, Aufstellung Waldsofas im Bad Saltendorf und Münchshofener Berg, Sitzplatz und Schaukel Spielplatz Uferstraße Münchshofen. Dabei fielen Kosten von 59 000 Euro an. Der über den Ansatz von 40 000 Euro hinausgehende Kostenanteil konnte über Minderausgaben beim Spielplatzneubau abgefangen werden.
Der Stadtrat beschloss, folgende Vorschläge mit dem Budget des Bürgerhaushalts 2024 umzusetzen: Basketballkorb (einen geeigneter Platz soll der Bauausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen festlegen), Sitzgruppe sowie nach Platzangebot ein weiteres Spielgerät beim Spielplatz Lilienthalstraße in Katzdorf; Baumpflanzung am Spielplatz Loisnitzer Straße in Katzdorf; Spielplatzerweiterung Blumen-, Gartenstraße in Teublitz; Slaklines im Stadtpark, oder Mehrgenerationenhaus oder Badestelle Teublitz; Tischtennisplatte Badestelle Teublitz und im Stadtpark; Abfalleimer im Stadtpark bei der Ruine; Überdachung Fahrradständer in Katzdorf.
Genehmigt wurde vom Stadtrat ferner ein Antrag auf Vorbescheid für den Abbruch eines bestehenden Nebengebäudes, der Errichtung einer Fahrzeugunterstellhalle, der Sanierung eines Bahnhofsgebäudes mit Nutzung als Gewerbefläche im Stadtteil Loisnitz. Das Grundstück soll künftig als Lagerplatz für Gartenbau- und Materialien genützt werden. Die Sanierung des Bahnhofgebäudes bedarf keiner Genehmigung.
CSU-Fraktionssprecher Georg Fleischmann berichtete über eine Zuschrift aus der polnischen Partnerstadt Baborow, die von der Flutwelle der Oder arg getroffen wurde. Fleischmann schlug im Namen seiner Fraktion und in Abstimmung mit den Fraktionen von SPD und FW vor, die aktuell anfallenden Sitzungsgelder des Stadtrats und der Ausschüsse zu spenden. Die Verwaltung um Bürgermeister Thomas Beer wird den Betrag großzügig aufrunden, so dass circa 3000 Euro für notleidende Familien nach Baborow fließen können.