Lebensmittel werden gerettet

Tegernheim. Heute eröffnet Foodsharing in der Kirchstraße 15 in Tegernheim einen Fairteiler-Schrank. Die Initiative dazu ging von Stefanie Eichinger aus, die sich seit eineinhalb Jahren beim Foodsharing engagiert und dort versucht, Lebensmittel zu retten. Sie stellte die Idee im Gemeinderat vor und stieß bei Bürgermeister Max Kollmannsberger auf ein offenes Ohr.
Bei der Standortsuche für den Schrank inklusive Kühlschrank, war es wichtig, einen Platz zu finden, der der Gemeinde gehört. Mit der Kirchstraße 15, dem ehemaligen Roser-Haus, wurde der optimale Standort gefunden. Direkt vor dem Fairteiler-Schrank sind Parkplätze und es konnte eine Stromleitung für den Kühlschrank, der sich im Fairteiler-Schrank befindet nach draußen verlegt werden.
Das wichtigste bei diesem Projekt ist die Sauberkeit. Eichinger und Bernd Riedl werden täglich vor Ort sein. Jeder, der etwas abholt oder bringt, sollte zum Beispiel welkes Salatblätter oder andere Lebensmittel entsorgen, die nicht mehr verzehrt werden können. Die Lebensmittelüberwachung hat den Fairteiler-Schrank abgenommen und somit optimale Voraussetzungen für den Start geschaffen.
Foodsharing setzt sich für die Wertschätzung von Lebensmitteln ein und rettet sie vor der Tonne. Um eine sichere Verwertung zu ermöglichen, stellte Foodsharing Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Toom Baumarkt, der den Schrank und die Kisten sponserte, den Fairteiler Schrank auf. Lebensmittel, Konserven, Gemüse, und Obst können von jedem abgeholt werden. Und wer zu viel oder was falsches eingekauft hat oder von einer Feier etwas übrig hat, kann sich genau so melden. Wurst- und Fleischwaren dürfen nur verpackt in den Kühlschrank gelegt werden. Ein Aushang am Schrank erklärt genau, welche Lebensmittel in den Fairteiler-Schrank dürfen. Infos gibt es per Mail unter der Adresse fairteiler.regensburg@foodsharing.network.