5:1 gegen Unterhaching: Beim Kantersieg sticht vor allem ein Spieler des SSV Jahn heraus

Von Felix Kronawitter · 5. September 2024 um 16:15

Unterhaching ist mittlerweile ein äußerst beliebter Testspielgegner für den SSV Jahn Regensburg. Am Donnerstag hatten der Zweitligist und der Drittligist erneut das Vergnügen. Die Gastgeber setzten sich dabei am Kaulbachweg mit 5:1 (1:1) durch.

Beim Erfolg der Regensburger Mannschaft, die mit Reservisten gespickt war, stach vor allem ein Akteur heraus, ein anderer hatte dagegen Glück, dass er nicht vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Max Meyer (7.), der starke Jonas Bauer (47.), Noah Ganaus (58.), Eric Hottmann (79.) und der Ex-Hachinger Niclas Anspach erzielten die Treffer für die Regensburger. Florian Schmid (29.) hatte für die Gäste, die auch nicht in Bestbesetzung angetreten waren, zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen.

Balsam für die Stürmerseelen

Bauer war der überragende Mann auf dem Platz. Der Flügelflitzer glänzte als Torschütze – und als Vorlagengeber. Das sogar drei Mal! Sehr zur Freude seines Trainers Joe Enochs, der die Stammkräfte allesamt schonte. Die Partie gegen Unterhaching brachte weitere positive Erkenntnisse für den Coach der Oberpfälzer.

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Der Fünferpack gibt Selbstvertrauen. Während in der ersten Halbzeit noch einige Parallelen zum Ligabetrieb, wo es beim Jahn in Sachen Chancenverwertung noch hapert, auszumachen waren, zeigten sich die Oberpfälzer nach der Pause kaltschnäuziger vor dem Tor. Auch Ganaus, der ein weiterer Aktivposten im Regensburger Spiel war, belohnte sich. Das galt auch für einen weiteren Angreifer – Hottmann. Tore sind Balsam für geschundene Stürmer-Seelen.

Ziegele im Grenzbereich unterwegs

Mit Robin Ziegele gab es aber auch einen Regensburger, der Glück hatte, sich nicht die Ampelkarte einzufangen. Es war aber letztlich eine angemessene Entscheidung des Oberpfälzer Schiedsrichters Martin Speckner, der aus Runding im Landkreis Cham stammt, den Verteidiger, der zu spät gekommen war, nicht mit einer zweiten gelben Karte zu bestrafen.

Nach der Länderspielpause (am 15. September) geht es für die Regensburger zum Hamburger SV. Ab da werden die Stammspieler, die gegen Haching allesamt Zuschauer waren, ihren Kollegen nacheifern. Bisher steht nur ein Tor aus vier Zweitliga-Spielen zu Buche.