Schwerer Verkehrsunfall zwischen Chamerau und Lederdorn fordert sieben Verletzte

Zwischen Reismühle und Breitensteinmühle im Landkreis Cham hat sich am Mittwochnachmittag ein schwerer Unfall ereignet. Dabei wurden insgesamt sieben Personen verletzt, zwei davon schwer. Die Staatsstraße zwischen Chamerau und Lederdorn blieb zwei Stunden gesperrt.
Wie die Polizei mitteilt, war ein 72-jähriger VW-Fahrer aus dem Altlandkreis Kötzting gegen 14.35 Uhr in Richtung Lederdorn unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten ist. Dort kollidierte er mit einem Hyundai, den ein 58-Jähriger aus dem Raum Fürth lenkte. Des Weiteren wurde ein 71-jähriger Biker aus dem Landkreis Schwandorf, der hinter dem Hyundai fuhr, von einem Fahrzeugteil getroffen und kam infolgedessen zum Sturz.
Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort
Laut Rettungsdienstleiter Dominik Lommer wurden insgesamt sieben Personen verletzt, zwei davon schwer. Im VW Golf saßen zwei Personen, im Hyundai drei und auf dem Motorrad zwei. Eine Person wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen, alle anderen kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot – bestehend aus vier Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen, dem Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ und einem Notarzt – vor Ort, so Lommer.
Feuerwehr befreit Insassen aus Auto
Mit dem Stichwort „THL 2 – Verkehrsunfall mit mehreren Pkw“ wurden die Feuerwehren Runding, Lederdorn, Bärndorf und Chamerau mit Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Anton Bierl an der Spitze alarmiert. Die Aktiven schafften dem Rettungsdienst einen Zugang zum VW Golf, indem sie die Tür mit schwerem Gerät aufspreizten. Zudem sperrten die Feuerwehrleute den Streckenabschnitt, regelten den Verkehr und reinigten die Fahrbahn. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Chamer Polizei schätzt die Schadenshöhe auf insgesamt rund 55.000 Euro.
