Unvergessliche Momente in der Ewigen Stadt

Es war eine Woche in Rom, die viele aus der Abensberger Reisegruppe sicherlich so schnell nicht vergessen werden. 38 Ministranten aus Abensberg, Sandharlanden und Pullach waren gemeinsam mit vier erwachsenen Begleitpersonen Teil der internationalen Ministranten-Wallfahrt in die Ewige Stadt.
„Das war auch körperlich wegen der großen Hitze eine Herausforderung“, berichtet Reiseleiter Florian Krinninger. Das Mitglied der Kirchenverwaltung kam nach eigener Aussage zu diesen Posten, weil er schon einige Male in Rom war und sich mit dem öffentlichen Nahverkehr dort auskenne.
Höhepunkt der Reise sei sicherlich die Papstaudienz auf dem Petersplatz gewesen, bei der der Heilige Vater keine 20 Meter entfernt an den Abensbergern vorbeigefahren ist. Insgesamt sei diese Veranstaltung mit 80 000 Teilnehmenden schon eindrucksvoll gewesen.
Ein Gemeinschaftserlebnis für Ministranten aus Abensberg
Doch alles von Anfang an: Gut vorbereitet durch zwei Infoabende, die Kaplan Velangini Reddy Nagireddy organisiert hatte, machte sich die Reisergruppe vor rund zwei Wochen per Bus auf den Weg. Theoretisch wäre laut Krinninger auch eine Flugreise möglich gewesen. Allerdings sei eben ein Ziel der Aktion, den Gemeinschafssinn zu stärken. Das gehe per Busreise besser – und habe auch funktioniert. So wollen nach seinen Worten alle, die mit dabei waren, Kontakt halten.
Segen und Gebet gehören bei einer Wallfahrt selbstverständlich dazu. So gab es laut Kaplan noch in Abensberg einen Gottesdienst, bei dem Stadtpfarrer Georg Birner den Reisesegen spendete. Einen Tag nach der Ankunft gab es einen Gottesdienst mit Bischof Rudolf in der Kirche San Paolo vor den Mauern. Vor der Rückfahrt feierten die Abensberger mit Weihbischof Josef Graf in San Giovanni Bosco erneut eine Messe. „Das war wirklich außerordentlich gut. Nicht nur, dass wir ganz sitzen konnten. Die Predigt war so richtig gut auf Jugendliche zugeschnitten“, freut sich Reddy Nagireddy noch heute.
Schönes touristisches Programm
Gemeinsam mit Krinninger hatte er auch ein schönes touristisches Programm für die Gruppe zusammengestellt. So lernten die Abensberger an einem der Tage das barocke Rom kennen. Besichtigt wurden die Dreifaltigkeitskirche, die Spanische Treppe, der Trevibrunnen, das Pantheon, die Piazza Navona, Sant‘ Agnese und die Engelsburg. Tags darauf ging es ins antike Rom. Stichworte sind hier das Kolosseum, das Forum Romanum , der Palatin und die Piazza Venetia.
Eigentlich wollten die Abensberger einen Abstecher an den Strand von Ostia machen. Aber wegen der Hitze entschloss man sich, das zu streichen. Stattdessen besuchte man den Petersdom und machte es sich am Hotelpool gemütlich. Auf Antrag gab es für die Reise einen Zuschuss von der Stanglmeier-Stiftung in Höhe von 500 Euro. Auch die Kirchenverwaltung unterstützte die Fahrt finanziell.