Nach Starkregen: Feuerwehren in Maxhütte-Haidhof bis Sonntagmorgen im Dauereinsatz

Ein Unwetter mit ergiebigen Regenfällen hat in der Nacht zum Sonntag im Städtedreieck zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Keller liefen mit Wasser voll, Straßen wurden überflutet. In Maxhütte-Haidhof musste eine Unterkunft geräumt werden, weil die Wohnungen unter Wasser standen.
Der Wolkenbruch ging nach Angaben der Polizei am Samstag gegen 23.30 Uhr über dem Städtedreieck nieder. Die Folgen beschäftigten die Aktiven der beteiligten Feuerwehren bis in die Morgenstunden des Sonntags. Ein Schwerpunkt der Einsatztätigkeit war das Stadtgebiet von Maxhütte-Haidhof.
Hier liefen gegen 2.20 Uhr in einer Unterkunft für Asylbewerber an der Fichtenstraße die Kellerwohnungen voll Wasser. Betroffen waren fünf Parteien mit insgesamt 17 Personen, die aus den Wohnungen evakuiert werden mussten. Während die FFMaxhütte-Haidhof sich um das Auspumpen kümmerte, wurden die betroffenen Bewohner in Zusammenarbeit von Feuerwehr, BRK und Stadt Maxütte-Haidhof vorerst in der Mittelschule untergebracht. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Wie hoch der Schaden ausfällt und wie lange die Unterkunft nicht bewohnbar ist, könne derzeit noch nicht gesagt werden, hieß es.
Bürgermeister Rudolf Seidl vor Ort
Der Maxhütter Bürgermeister Rudolf Seidl (UWM) machte sich am Sonntag gegen 8.45Uhr selbst ein Bild von der Lage. Wie er auf Anfrage berichtete, wurden die betroffenen Familien vorübergehend in der Mittelschulturnhalle in der Nähe des Rathauses untergebracht. Für Verpflegung hätten Mitarbeiter des BRK gesorgt. Laut Seidl arbeitete die Stadt Maxhütte-Haidhof zusammen mit dem Landratsamt noch am Sonntag „mit Hochdruck“ daran, Ersatzunterkünfte zu beschaffen. Unklar sei zunächst noch gewesen, um wie viele Personen es dabei letztendlich ging. „Denn es waren auch Besucher da“, so der Bürgermeister.
Meßnerskreith besonders betroffen
Besonders betroffen war nach Angaben von Hans-Jürgen Schlosser, dem Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Schwandorf, der Zuständigkeitsbereich der FF Meßnerskreith. Aber auch in weiteren Ortsteilen der Stadt Maxhütte-Haidhof, in Teublitz und Burglengenfeld waren die Aktiven gefordert. Bis zum Sonntagnachmittag seien im Städtedreieck etwa 50 Einsatzstellen abgearbeitet worden, so der Sprecher.
Die Koordination der Einsätze für das Stadtgebiet von Maxhütte-Haidhof erfolgte laut Schlosser zentral im Feuerwehrhaus Meßnerskreith. Hier leitete Kommandant Daniel Brunner die Maßnahmen. Kreisbrandinspektor Thomas Schmidt war ebenfalls vor Ort. Nach Angaben des Sprechers waren „Feuerwehren aus dem gesamten Gebiet“ in die Einsätze eingebunden. namentlich die Aktiven aus Leonberg, Pirkensee, Ponholz, Winkerling, Maxhütte-Haidhof und Teublitz.
Die zahlreichen Stunden, die sie aufgewendet hätten, um die Sicherheit und das Wohl der Bürger zu gewährleisten, verdienten höchste Anerkennung, so Schlosser abschließend.
