Regensburger Kindertriathlon begeistert den Nachwuchs: 120 Teilnehmer am Oberen Wöhrd

Schwimmen, Radfahren, Laufen: Aufgeteilt in mehrere Altersklassen, gingen die jungen Sportler schon eine Woche vor den großen Triathleten in Regensburg an den Start. Sieger waren dabei alle Teilnehmer.
Einen großen Vorteil bot der Kindertriathlon, weil die Veranstaltung schon in den Vormittagsstunden stattfand. Denn zu dieser Zeit waren die Temperaturen am Samstag auch für eine Sportveranstaltung noch erträglich, so dass das Event ohne große Risiken vor sich gehen konnte. Die Erfrischung gab es ohnehin vorab: Mit einem Sprung ins kühle Nass war die Veranstaltung eröffnet – und pünktlich um 10 Uhr war im Schwimmerbecken des Wöhrdbads Vollbetrieb.
Das Wasser plätscherte in alle Richtungen – und kraulende Arme lugten aus dem Nass hervor. Zunächst hatten die jüngsten Schwimmer das Vergnügen: Der 2019er-Jahrgang hatte die 50-Meter-Strecke zu bewältigen, die „ältesten“ Kinder bis 13 legten bis zu 300 Meter zurück. Die Eltern feuerten den Nachwuchs fleißig an und hielten in vielen Fällen die Momente mit ihren Smartphones fest.
Vom Wasser aufs Rad
Dann ging es Schlag auf Schlag: Raus aus dem Wasser, hinauf aufs Rad hieß es bei der zweiten Disziplin des Tages. Auch hier variierten die Streckenlängen – und zwar zwischen einem Kilometer und sieben Kilometern, die auf dem Oberen Wöhrd zurückzulegen waren. Wie Franziska Meinl vom veranstaltenden Verein Tristar Regensburg erklärte, habe man die Strecke bewusst so gewählt, dass sie weitgehend im Schatten lag.
Beim Wechsel auf die Laufbahn gab es dann noch einmal eine Erfrischung: Das kühlende Wasser wurde nicht nur zum Trinken angereicht, sondern auch als „Dusche“ frisch aus dem Schlauch. Wer wollte, konnte quasi ein kurzes Bad nehmen. Viele der Teilnehmer waren aber so fokussiert auf ihre Leistung, dass sie von dieser Möglichkeit gar nicht erst Gebrauch machten. Im Zielbereich warteten bereits die Eltern und feuerten den Nachwuchs begeistert auf den letzten Metern an.
Bewusst kein Massenstart
Erstaunlich, mag man meinen, wie der Wettbewerb schon nach gut 50 Minuten komplett durch ist. Rund 120 Teilnehmer waren laut Tristar mit von der Partie. Man setzte lieber auf Unterteilung in verschiedene Altersgruppen statt auf Massenstarts, betonte Franziska Meinl. Damit auch die Leistung eines jeden Teilnehmers gewürdigt wurde, gab es zum Abschluss eine Medaille und eine Urkunde zur Erinnerung. Meinl sagte: „Für die Kinder ist es ganz wichtig, das man ihnen eine Anerkennung gibt, unabhängig von der Zeit.“
Schließlich solle die Freude an der Bewegung und die Teilnahme an sich im Vordergrund stehen, gab die 2. Vereinsvorsitzende zu verstehen. Auch sie genoss die Stimmung rundherum, was an den vielen fröhlichen Gesichtern an einem geschmeidigen Sommertag lag. Kaffee und selbst gebackene Kuchen gab es obenauf, so dass auch die Angehörigen der Teilnehmer bestens versorgt waren.
Für weitere positive Akzente sorgte Manfred „Mane“ Seebauer, der die Veranstaltung unterhaltsam moderierte. Rund 30 Helfer waren bei der Veranstaltung am Samstag involviert und für den „Fall der Fälle“ stand ein Team der Wasserwacht bereit. Das Resümee fiel rundum positiv aus. „Schön“ war es, sagte etwa die siebenjährige Mara, die besonders am Schwimmen Freude hatte.
Für die Erwachsenen geht es schon in wenigen Tagen in die Vollen, denn am Sonntag findet der Triathlon für die „Großen“ statt. Wahlweise kann hier über die Sprint- und olympische Distanz gestartet werden. Start und Ziel ist dann nicht wie am Samstag das RT-Gelände, sondern auf dem nahe gelegenen Dultplatz.



