Das Unfallopfer: Kelheims König Ludwig bekommt künftig „Bodyguards“

Gut drei Jahre ist es her, dass Kelheims König auf dem Ludwigsplatz ein Unfallopfer geworden ist. Ein ausparkendes Auto hatte Ludwig I., genauer sein steinernes Standbild, verrückt. Nun wird der König wieder aufgerichtet. Auch sonst wird er wieder besser „in Szene“ gesetzt und „Bodyguards“ gibt es künftig auch.
Seit einer Woche ist das Areal um die Ludwig-Statue großräumig abgesperrt, sagt Klaus Hierl von der Bautechnik im Kelheimer Rathaus.
Mit einem Autokran wurde „Hoheit“ schon vergangene Woche wieder zurechtgerückt. Das Aufstellen des Krans dauerte länger, als das Sichern der Statue und die Korrektur, so Hierl.
Um drei, dreieinhalb Zentimeter hatte Ludwig I. nach dem Unfall „Schlagseite“ gehabt, nun steht er wieder „im Lot“ und blickt erhaben in Richtung Ludwigsplatz.
Im Zuge der Reparatur musste auch das Pflaster um die Statue herausgenommen werden. Die Lampen, die Ludwig I. in den Abendstunden beleuchten, wurden erneuert, künftig strahlen den König von Bayern (1786-1868) LEDs an.
Details werden wieder sichtbar
Damit er demnächst nicht gleich wieder von zu schwungvoll ausparkenden Kelheimern oder Besuchern angefahren wird, wird er mit Gusspollern gesichert. Und wenn man schon dabei ist, wird auch die Oberfläche des Denkmals gereinigt. Am späten Mittwochvormittag hatte das Mittel, das aufgesprüht wird, bereits seine Wirkung entfaltet. Demnächst werden den Kelheimern so einige Details wieder ins Auge fallen. Ab Donnerstag soll die Straßensperre wieder aufgehoben sein.