Städte- und Gemeindetreffen in Roding: Feuerwerk war wieder ein Höhepunkt

Es ist schon etwas Besonderes, wenn die Volksfestbesucher am Zelteingang vom Stadtoberhaupt begrüßt werden – noch dazu, wenn die beiden Stellvertreter und die Volksfestkönigin Spalier stehen. Am Rodinger Volksfest ist es am Tag der Städte und Gemeinden zur guten Tradition geworden, dass die Gäste per Handschlag begrüßt werden.
Bürgermeisterin Alexandra Riedl und ihre beiden Stellvertreter Dr. Reinhold Schoierer und Alfred Stuiber sowie Volksfestkönigin Carolin Hossinger hatten somit einiges zu tun. Über einen volles Festzelt und einen vollen Biergarten (nach dem Regenschauer) freute sich die Bürgermeisterin bei der Begrüßung.
Neben den zahlreichen Vertretern der Landkreiskommunen waren auch Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler, die Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp und Julian Preidl sowie die Rodinger Geistlichkeit mit Stadtpfarrer Matthias Kienberger, Kaplan Bastian Neumann, Ruhestandspfarrer Josef Schmaderer und Prädikant Andreas Förster der Einladung zum Städtetreffen gefolgt.
Stelldichein der Festspieler
Besondere Grüße galten Victor Ndocki, dem Botschafter aus Kamerun, und seinen Begleitungen. Das Pfingstbrautpaar Eva Maria Schreiner und Andreas Kolbeck mit Brautführer Felix Pfeffer, das Further Ritterpaar Eva Baier und Ludwig Fleischmann sowie die Darstellerinnen der Schwaben-Kathi vom Waldmünchner Trenck-Festspiel, Sophia Hetzl und Vera Schmid, gaben sich ein Stelldichein.
Die Rathauschefin dankte allen, die im Hintergrund für ein erfolgreiches Volksfest sorgen, insbesondere den Hilfskräften. „Sollte ich jemanden vergessen haben, bitte zu mir in die Box kommen, dann bekommt er ein Bier-Markerl“, bemerkte sie augenzwinkernd.
Ehrengäste dirigierten
Volksfestkönigin Carolin Hossinger freute sich über so viele Gäste aus dem Kreis Cham und den Nachbarlandkreisen. Anschließend waren die Musiker der Stadtkapelle unter der Leitung von Josef Köppl gefordert, denn neben den Volksfestköniginnen wurden auch die Protagonisten der Festspielorte mit ihren Bürgermeistern zum Dirigieren auf die Bühne gebeten.
Bevor das Feuerwerk gezündet wurde, wagten sich die Mitglieder der Wasserwacht in den Regen, schwammen mit einer großen Fackelformation bis zur Regenuferpromenade und wurden mit Applaus von den Zuschauern empfangen.
Dann knallte der letzte Böller zum Start des Brillantfeuerwerks, und die Regenuferpromenade war bereits lange vorher proppenvoll mit den neugierigen und erwartungsfrohen Besuchern aus nah und fern. Das Spezialeffekte-Team der Firma Pyroflash von Thomas Kuchinka lieferte wieder ein Meisterwerk ab. Ein Spektakel an Farb- und Lichteffekten wurde in den Nachhimmel gezaubert. Die Musik wurde punktgenau zu den Bildern der Feuerwerkskörper choreografiert. Immer wieder war aus dem Publikum „oh“, „ah“ und „super toll“ zu hören, als es zum Finale ging.
Tausende Handys verbreiteten das Highlight des Rodinger Volksfestes in Windeseile. Pech gehabt, wer es nicht live vor Ort miterlebt hat.
Auf der Festwiese war noch reger Betrieb, und in der Jakob-Weißbierhütte ließen sich die Gäste „Weizen“ und Cocktails schmecken.
















