„Pippi in Taka-Tuka-Land“ auf der Schwarzenburg in Rötz begeistert Jung und Alt

„Ich bin überglücklich!“ Mit einem überaus zufriedenen Gesichtsausdruck brachte Regisseur Bernhard Hübl seinen Gefühlszustand nach der gelungenen Premiere von „Pippi in Taka-Tuka-Land“ am Sonntag zum Ausdruck.
Früh waren die Zuschauer schon unterwegs, um rechtzeitig zur Schwarzenburg aufzusteigen. Es waren zwar immer wieder dunkle Wolken am Himmel, aber es sollte tolles Premierenwetter geben. Vor der Burg kam es dann gleich zum Zusammentreffen der Verantwortlichen mit Schirmherrn Leonhard Hofstetter und den Schirmfrauen und- herren aus 2022 Marianne Schieder und 2023 Walter Jonas.
„Das 16. Märchen, wir können es selbst kaum glauben!“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Schwarzwihrbergvereins, Hans-Jürgen Porsch, die Besucher auf der ausverkauften Tribüne. Viele Ehrengäste hatten sich zur ersten Aufführung des Märchens 2024 eingefunden: Bürgermeister Dr. Stefan Spindler, Regierungspräsident Walter Jonas, stellvertretender Landrat Markus Müller, MdB Martina Englhardt-Kopf, MdB Marianne Schieder und viele Bürgermeister der Nachbargemeinden und befreundete Festspielgemeinschaften.
Immer wieder Applaus
Das Rötzer Stadtoberhaupt bedankte sich für die Leistungen des Schwarzwihrbergvereins, und Schirmherr Leonhard Hofstetter sagte: „Ich hoffe, dass der Schirmherrnschirm nur als Sonnenschirm gebraucht wird!“ Dann fragte er laut: „San ma so weit?“ Und Hübl rief zurück: „Mir san so weit!“ So konnte das Festspiel beginnen und die Zuschauer bekamen eine Premiere zu sehen, da konnte man nur mit der Zunge schnalzen. Immer wieder gab es großen Zwischenapplaus und die Kinder riefen laut „Hai, Hai, Hai“, als Tommy von einem Hai bedroht wurde. Nach dem Spiel wollte der Applaus kein Ende nehmen und alle Schauspieler und Verantwortlichen waren auf der Bühne und bedankten sich beim tollen Publikum. Und dann gab es kein Halten mehr und die Darsteller mussten unzählige Autogramme geben.
Dann traf man sich im oberen Burghof zur Premierenfeier. Hans-Jürgen Porsch brachte es gleich auf den Punkt: „Wenn die Generalprobe in die Hose geht, dann gibt es eine grandiose Premiere!“ Er sprach die Probleme am Tag zuvor an, als ein Marder das Antennenkabel beschädigt hatte. „Es war heute überragend schön,“ war dann sein kurzes Fazit.
Dann übernahm der Regisseur das Zepter: „Ich war fast zu Tränen gerührt, ich habe gekämpft!“ Er sei auf alle stolz, und Hübl zählte die einzelnen Spieler auf und hob ihre Charaktere hervor. Von den jüngsten Hauptdarstellern Jule und Finn, natürlich über die überragende Steffi Stengl als Pippi, die „Schnoderweiber“, aber auch die Fahrzeuge, die eingesetzt wurden. Hübl zeigte sich auch beeindruckt davon, wie alle sich mit Ideen ins Spiel mit einbringen. „Ich bin einfach nur überglücklich!“ Auch das Alter der Mitwirkenden von vier Jahren bis über 80 Jahren zeigt von der großen Gemeinschaft bei den Schwarzenburgfestspielen.
Eine grandiose Musik, die selbst komponiert wurde von Leonhard Porsch, die genau an die einzelnen Szenen angepasst war. Die Kostüme waren bis auf eins alle aus den eigenen Beständen, besonders von Christ Braun. Das Schlusswort von Hübl: „Erfolg können wir alle teilen, lach ma und gfrei ma uns drüber!“ Markus Müller, stellvertretender Landrat, freute sich, dass er jedes Jahr auf die Burg kommen darf. Er zollte Lob für die großartige Gemeinschaftsleistung. Es ist ein unbezahlbarer Beitrag für die Gesellschaft, wenn Kinder in so eine Sache mit einbezogen werden. Er übergab eine Spende an den Vorsitzenden.
Bittgang hat wohl geholfen
„Es ist ein Selbstläufer für die Stadt, aufgrund der Leistung des Vereins und der Schauspieler,“ dies sagte Bürgermeister Dr. Stefan Spindler und freute sich über die Selbstständigkeit der Verantwortlichen. Zum Schirmherr gewandt meinte er: „Du bist im Soll!“
„Liebe Freunde, es ist mir eine Ehre, dass mir die Schirmherrschaft angetragen wurde!“ Leonhard Hofstetter war die Freude ins Gesicht geschrieben. Er habe auch schon einen Bittgang gemacht und dieser hat scheinbar geholfen. „Die Spielergemeinschaft hat uns beschenkt und nun will der Schirmherr die Mitwirkenden beschenken. Zusammen mit seiner Frau Evi und seiner Tochter Anna gab es ein Herz für die Frauen und einen Schweif für die Männer. Und diese Anhänger waren alle personalisiert mit den Namen der einzelnen Schauspieler und Schauspielerinnen.
Nach dem offiziellen Teil war nun Bergwirt Harald Grauvogl an der Reihe und konnte ein köstliches Essen auftragen. Man konnte an der guten Laune aller Gäste der Premierenfeier nur erahnen, wie toll und eindrucksvoll diese erste Aufführung in Köpfen aller hängen geblieben war.
whg





























