Buntes Programm beim Klangfarben Festival

Regensburg. Die Stadt feiert die Welt. Bereits zum fünfzehnten Mal findet das Klangfarben Festival für die Kulturen der Welt statt. Dieses Jahr wegen des kleinen Jubiläums einen Tag länger als sonst, wie die Veranstalter in einer Pressemitteilung schreiben.
Von 25. bis 28. Juli ist der edle Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais mit seiner glänzenden Akustik am Abend Schauplatz hochkarätiger und internationaler Open-Air-Konzerte. Am angrenzenden Haidplatz ist ab Freitag der „Markt der Kulturen” mit Produkten aus aller Welt zu erkunden. Bei der Marktmusik präsentieren sich dort zudem Live-Acts.
Konzerte an vier Abenden
Die Abendkonzerte starten am Donnerstag, den 25. Juli mit einer Party. „Osaka Monaurail“ – die führende Soul- und Funkband Japans – steht auf der Bühne. Die neunköpfige Band besticht mit scharfen Anzügen, organisierten Schritten, in Formation wirbelnden Trompeten und der dynamischen Show des charismatischen Sängers und Leiters Ryo Nakata.
Am 26. Juli spielt das portugiesische Luísa Sobral Quartett. Luísa Sobral zählt trotz ihrer Jugend schon zu den führenden Künstlern ihrer Heimat. Spätestens seit dem Eurovision Song Contest 2017, bei dem ihr Bruder mit einem ihrer Songs siegte, ist die leidenschaftliche Songschreiberin und Produzentin auch international etabliert.
Am 27. Juli ist mit dem Daniel Melingo Quartett hoher Besuch aus Argentinien zu Gast. Daniel Melingo ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Tangos. Ein wilder Poet, dessen energetische Persönlichkeit sich vor allem live in einer absolut mitreißenden Bühnenperformance niederschlägt.
Am 28. Juli spielt das Norbert Schneider Septett den Schlussakkord des Klangfarben Festivals. In über 20 Jahren Karriere hat Norbert Schneider eine Brücke zwischen Blues, Soul, Pop, R&B und anderen Stilen geschaffen. Dazu die im Wiener Dialekt gesungenen Texte über die ernsten und weniger ernsten Aspekte des Lebens: Fertig ist die preisüberhäufte und chartplatzierte Melange.
Die Abendkonzerte beginnen um 19.30Uhr, Einlass ist eine Stunde vor Konzertbeginn.
Ziel ist es, Brücken zu bauen
Das Festival will die Kunst der Regionen vorstellen und Begegnungen ermöglichen. Kultur als verbindende Kraft – das ist den Veranstaltern zufolge gelebte Toleranz, die Spaß macht. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten sei es wichtiger denn je, Brücken zu bauen anstatt Grenzen zu ziehen.
