Pläne für die Angerinsel

Von Mittelbayerische Zeitung · 14. Juni 2024 um 01:14

Nittenau. Die Pläne für die Angerinsel präsentierte Bürgermeister Benjamin Boml (FW) bei einer Besichtigungsrundfahrt im Rahmen der Städtebauförderung. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zur Fortschreibung des Interkommunalen Entwicklungskonzeptes (IEK) fand eine Bustour mit mehreren Stopps in Roding und Nittenau sowie in den Gemeinden Walderbach und Reichenbach statt, um einige geförderte und angehende Projekte zu besichtigen, teilt die Stadt mit.

In Nittenau führte Boml die knapp 30 Interessierten auf die Angerinsel. Ziel ist es, diese zum Kultur-, Tourismus- und Naherholungsort auszubauen. Dazu soll die Fläche einen parkähnlichen Charakter erhalten, der generationsübergreifend zum Verweilen und Entspannen einlädt, so die Mitteilung der Stadt. Ein Biergarten, ein Erlebnisspielplatz, Biotope und Bademöglichkeiten sind nur einige Idee, die derzeit in das Konzept mit eingearbeitet werden.

„Die Gestaltung dieser zen-tralen Fläche ist eine besondere Chance, sie für alle Nittenauerinnen und Nittenauer, aber auch für unsere Gäste erlebbar zu machen“, erklärte Boml. Er verwies aber auch auf die Herausforderung des Ineinandergreifens der Planungen mit dem vom Freistaat geplanten Hochwasserschutz. „Die Umsetzung der städtischen Vorstellungen ist nur Hand in Hand möglich.“

Im Konzept seien ein Fußgängerweg auf einem Deich vom Schulzentrum bis zur Angerinsel und eine Hochwasserschutzmauer im nördlichen Bereich vorgesehen. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren zum Hochwasserschutz. Die Neugestaltung der Angerinsel wird laut Boml in verschiedenen Bauabschnitten durchgeführt, da der Ausführungszeitraum des Hochwasserschutzes noch nicht bekannt ist. „Wir wollen aber endlich vorankommen“, so der Bürgermeister. Deshalb habe der Stadtrat entschieden, die letzten maroden Bestandsgebäude der Konservenfabrik Zimmerer komplett zurückzubauen. Dies soll noch in diesem Jahr geschehen.