Spider Murphy Gang rockt und umjubelter Festzug: Ganz Breitenbrunn feiert mit der Feuerwehr

In Breitenbrunn hat am Wochenende eine starke Truppe ihren 150. Geburtstag gefeiert – die Freiwillige Feuerwehr. Mit einem rauschenden Fest ist die Jubiläumsfeier der Stützpunktfeuerwehr nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit glanzvoll über die Bühne gegangen.
Sonnenschein, Fahnenabordnungen von 89 Vereinen, darunter ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten vom Patenverein aus Kemnathen, der Feuerwehr aus Breitenbrunn am Neusiedler See sowie Musikkapellen, jubelnde Festdamen, Fahnen wohin das Auge reichte und begeisterte Zuschauer entlang der Straßen: diesen Festzug werden die Breitenbrunner noch lange in Erinnerung behalten.
Das Jubiläumsfest hatte Breitenbrunn drei Tage im Griff
Drei Tage lang verwandelte sich die Feuerwehr in eine Feierwehr. Die gesamte Gemeinde und unzählige Besucher und Gäste feierten mit. Der Festsonntag begann frühmorgens mit dem Weckruf und dem Einholen der Festdamen, des Patenvereins und der Delegation aus dem Burgenland zu einem Frühschoppen mit der Blaskapelle Breitenbrunn. Danach fand im Festzelt ein Gottesdienst statt mit Pfarrer Jacek Machura, Pfarrvikar Pater Ajimon Ponkurishu, Diakon Franz Kraus und Diakon Friedrich Bohnenstingl aus der österreichischen Partnergemeinde.
Zahlreiche Ehrengäste waren nach Breitenbrunn gekommen
Am Nachmittag bahnte sich der fantastische Umzug seinen Weg durch die Straßen des Marktes hin zum Festzelt, wo die Fahnenabordnungen mit donnerndem Beifall empfangen wurden. Viele Ehrengäste gaben sich an den drei Festtagen ein Stelldichein: der Schirmherr, Bürgermeister Johann Lanzhammer, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, die Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl, Landrat Willibald Gailler, die Marktgemeinderäte mit den Bürgermeister-Stellvertretern Stefan Schmid und Benedikt Habermann sowie die Feuerwehrführungskräfte mit Kreisbrandrat Jürgen Kohl an der Spitze. Sie alle gratulierten der Jubelwehr, zollten den Organisatoren ihre Anerkennung und wünschten der Feuerwehr alles Gute.
Für den musikalischen Ausklang des Festes am Sonntagabend war die Seubersdorfer Blasmusik zuständig.
Hoch her ging es schon am Freitag. Bereits weit vor Beginn des Auftrittes der Spider Murphy Gang, strömten Fans aus dem ganzen Landkreis auf das Festgelände, um die Band aus München live zu erleben. Pünktlich um 21 Uhr war es soweit. Günther Sigl, Barny Murphy, Ludwig Seuss, Willie Duncan, Otto Staniloi und Paul Dax stürmten die Bühne.
Spider Murphy Gang riss mit
Kult-Songs wie „Frosch im Hals und Schwammerl in die Knia“, „Sommer in der Stadt“ „Herzklopfen“, „So ein schöner Tag“ oder „Mir san a bayerische Band“ sowie die fulminante Bühnenschau mit Lichteffekten, brachten den Biertempel schier zum Explodieren. Es wurde getanzt und gesungen, auch schon als die Vorband „The Kickstarters“ den Abend anheizte. „Einfach bombastisch“, freute sich der Feuerwehrvorsitzende Christian Braun.
Der Samstag begann mit dem Totengedenken
Am frühen Samstagabend traf man sich zum Totengedenken beim Kriegerdenkmal. Die Blaskapelle Breitenbrunn spielte das Lied „Ich hatte einen Kameraden“, Böllerschüsse hallten durch die Luft, die Bayernhymne wurde angestimmt und Diakon Kraus rief dazu auf, die Verstorbenen und die Traditionen nicht zu vergessen. Christian Braun legte zum ehrenden Gedenken einen Kranz nieder und sagte: „Wir wollen heute unseren toten Kameraden danken, für ihre Opfer, für den Mut und all das Ungenannte, das sie für die Gemeinschaft getan und geleistet haben.“
Geschenke wurden ausgetauscht
„Wir dürfen heute alle miteinander stolz darauf sein, dass wir so ein großartiges Fest auf die Beine gestellt haben“, mit diesen Worten begrüßte Braun die Gäste am Samstag im Bierzelt. Es wurden Geschenke ausgetauscht. Die Jubelfeuerwehr überreichte den Kameraden aus Kemnathen und aus Breitenbrunn am Neusiedler See zum Andenken je ein Bild. Die österreichischen Freunde hatten unter anderem einen Defibrillator für das neue Breitenbrunner Feuerwehrfahrzeug mitgebracht.
Souveränität zeigte Schirmherr Lanzhammer beim Bieranstich. Bereits nach wenigen Schlägen lief der Gerstensaft. Zusammen mit den Festprotagonisten stieß er auf einen angenehmen Festverlauf an. Danach übernahmen die Gipfelstürmer das Kommando im Biertempel und zogen eine famose Show ab.

