Umgestaltung des Regenufers kommt gut an

Von Mittelbayerische Zeitung · 7. Juni 2024 um 00:55

Reichenbach. Seit 28 Jahren werden in der Gemeinde Reichenbach schon Projekte mit Unterstützung der Städtebauförderung durchgeführt, berichtete Bürgermeister Eduard Hochmuth am Donnerstagnachmittag bei einer Rundfahrt mit Vertretern anderer Kommunen, der städtebauliche Beratung DSK, der Kommunalberatung GMA sowie Bürgern – „und alle kommen ausnahmslos bei der Bevölkerung sehr gut an.“ Dies liege daran, dass es sich um hochwertige Projekte handle, ist sich der Rathaus-Chef sicher.

In der Vergangenheit wurden unter anderem schon die Neugestaltung des Kirchplatzes sowie die Sanierung der Hauptstraße und des Sudhauses mit Unterstützung durch die Städtebauförderung umgesetzt, die Gemeinde befindet sich dabei in einer ILE-Gemeinschaft mit Roding, Walderbach und Nittenau.

Jüngstes Projekt war die komplette Neugestaltung des Regenufers östlich der Regenbrücke. Vor allem der Spielplatz, der dort früher war und in den 80er Jahren gebaut wurde, sei sehr in die Jahre gekommen gewesen, erläuterte Hochmuth. Die Gemeinde habe sich zu einem „großen Schlag“ entschlossen und baute nicht nur einen neuen, modernen Spielplatz mit vielen Attraktionen, sondern gestaltete auch das Umfeld um. Ziel war unter anderem auch, das Ufer und den Fluss für die Bürger erfahrbar zu machen, erklärte der Bürgermeister. Dies sei sehr gut gelungen, „schon während der Bauphase gab es nur positive Stimmen“, sagt Hochmuth.

Neu gemacht wurden auch die Wegeführung und die Bootsanlegestelle, es gibt auch einen neuen Aussichtspunkt. Weiterhin sind auf dem weitläufigen Gelände auch ein Jugendzeltplatz, ein Festplatz und ein Bolzplatz beheimatet.

Das Areal werde rege frequentiert, bis zum 130 Besucher auf einmal wurden schon gezählt. Samstags und sonntags hat auch ein Imbiss geöffnet.