Feuerwehr Abensberg ist weiter auf Trab

Von Lucia Pirkl · 5. Juni 2024 um 14:18

Die Abens fließt wieder in ihrem Bett. Aber die Feuerwehr hat noch zu tun: Das Sandsacklager in Abensberg wird wieder aufgefüllt, die Freiwilligen sind gefordert.

Die Abens fließt wieder idyllisch vor sich hin, ein Wildentenpaar sitzt am Ufer. Nur der Schlamm und runtergedrücktes Gras zeugen davon, dass am Sonntag hier alles überschwemmt war. In Aunkofen liegt ein Feuerwehrschlauch wie eine träge Schlange in Richtung Abens auf der Straße, aber er ist bereits abgekoppelt, Die Sperrtafeln dümpeln jetzt auf dem Trockenen, werden bald abgeholt. Die Stimmung in der Stadt ist wieder in ihrem gewohnten gemächtlichen Gang zurück. Geschäftiges Treiben herrscht zur gleichen Zeit bei bei der Feuerwehr. Christopher Neumeyer hat alle Hände voll zu tun. „Wir fahren gerade die Sandsackproduktion wieder hoch“, sagt er. In Abensberg lagern die Sandsäcke für den ganzen Landkreis (wir berichteten). Als Abschnittsführer hält er an diesem Tag an der Wache die Stellung, organisiert vom „Backoffice“ aus Gabelstapler, Gasflaschen, um sie zu betreiben, anderes schweres Gerät oder aber auch nur Getränke und Süßes als Nervenfutter. Während am Bauhof in Abensberg wieder Sandsäcke aufgefüllt werden, kommen am Sandsacklager auch von andernorts neu gefüllte Säcke an, die dann wiederum bald weitergehen in Richtung Donau. Dort werden sie unter anderem gebraucht, um Deiche zu stärken.

Es muss viel organisiert werden, aber meist reicht dafür ein Anruf, und schon kann der Gabelstapler abgeholt werden. „Wir haben gute Kontakte zu den Firmen vor Ort“, sagt Neumeyer.