Bulmare erweitert ab Anfang Juni sein Angebot im Bade-, Sauna- und Gastrobereich

Ab Anfang Juni haben die Gäste des Bulmare in Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf) wieder eine Stunde länger Zeit zum Schwimmen und Schwitzen: In dem Burglengenfelder Wohlfühlbad werden die Öffnungszeiten der Bade- und Saunalandschaft ab sofort bis 22Uhr verlängert.
Auch das Welcome-Restaurant öffnet wieder seine Pforten und bietet täglich von zwölf bis 19.30 Uhr durchgehend Gerichte an. Angesichts von Personalknappheit ein Kraftakt, wie die Bulmare-Geschäftsführer Reiner Beck und Johannes Ortner berichten.
Wunsch von Gästen
Das Bulmare hat nun endlich wieder solange geöffnet wie vor der Corona-Pandemie: „Die Verlängerung der Öffnungszeiten am Abend war natürlich vor allem ein Wunsch der Gäste“, erzählen Beck und Ortner. „Viele wollen nach der Arbeit noch vorbeischauen, da ist neun Uhr abends für manche oft zu kurz. Gerade ausgiebige Saunagänge sind dann nicht mehr möglich“, so die Beiden.
Ein weiterer Wunsch der Gäste sei die Erweiterung der Essensverkaufszeiten im Pool- und Sauna-Restaurant gewesen. Es gibt deshalb wieder durchgehend von zehn bis 21Uhr Getränke und kalte Speisen wie Wurst- und Käsebrote, Kuchen oder Muffins. Von zehn bis 19.30Uhr gibt es auch warme Mahlzeiten.
Mit am meisten freue sich die Geschäftsleitung über die Wiedereröffnung des Welcome-Restaurants im Eingangsfoyer des Wohlfühlbades. Dieses ist ohne Eintrittskarte zugänglich und musste im Zuge der Corona-Pandemie geschlossen werden. Man hätte es gern schneller wiedereröffnet, betonen sie.
Der akute Personalmangel im Gastronomiebereich bei Küchen- und Servicekräften hätte dies lange verhindert. Beck erläutert: „Wir suchen immer noch zwei Köche. Aber wir haben jetzt genug Puffer beim Mitarbeiterstamm, um starten zu können.“
Eine langfristige Entwarnung könne man für den Gastrobereich noch nicht geben, so wolle man wiederholte „personalbedingten Verschiebungen der Öffnungszeiten“ nicht ausschließen. Aber die Chefs geben sich zuversichtlich: „Wir versuchen es jetzt erstmal.“
Personalmangel als Problem
Auch an anderer Stelle macht Beck und Ortner der Arbeitskräftemangel zu schaffen. Die Aufrechterhaltung des Badebetriebes sei derzeit überhaupt kein Problem, doch selbst Fachangestellte für Bäderbetriebe, Bademeister oder Rettungsschwimmer fehlten und werden gesucht.
Die Arbeitszeiten und der Schichtbetrieb würden mitunter abschrecken. Manche hätten auch ein falsches Bild der verantwortungsvollen Berufe im Bad, sagt Beck: „Viele denken, man stehe nur am Beckenrand und tut sonst nichts, aber es gehört viel technisches Fachwissen dazu.“
Der Vorteil der Aufgabe: „Hier kann man arbeiten, wo andere Urlaub machen“, so Beck abschließend.