Gstanzl, Menzl und Feuerwerk als Höhepunkte zum Ausklang des Pfingst-Volksfestes

Von Stefan Weber · 24. Mai 2024 um 05:00

Fast eine Woche liegen schon hinter den Bad Kötztingern und ihren Gästen, in der nicht nur die Pfingst-Feierlichkeiten mit dem Pfingstritt am Montag unfallfrei und mit spürbarer Freude begangen werden konnten, auch im Festzelt und auf der gesamten Festwiese herrschte beste Stimmung. Mit dem kommenden Wochenende geht es noch einmal richtig rund, und da sind auch ein paar Neuerungen mit eingebaut.

Den Anfang macht am Samstag die Band Volxrock. Die Musiker aus Südtirol stehen zum ersten Mal auf der Bühne des Bad Kötztinger Festzeltes. Wenn die letzten Melodien verklungen sind, dann heißt es wohl nicht nur für viele Bierzeltbedingungen und Festwirt Matthias Strauß: Es gibt wenig Schlaf.

Singen zum 23. Mal in Folge

Denn den zweiten Festsonntag, den haben sich seit fast einem Vierteljahrhundert Tausende Fans der besten Bierzelt-Unterhaltung rot im Kalender angestrichen: Um 10 Uhr beginnt das Bayerwald-Gstanzl-singer-Treffen im Bierzelt, und das zum 23. Mal in Folge. Ein Umstand, der nicht nur den Festwirt ins Schwärmen geraten lässt, sondern auch Bürgermeister Markus Hofmann und besonders natürlich den Organisator der ersten Stunde, Josef „Bäff“ Piendl. Schon Wochen im Voraus sei er angerufen und nach der Veranstaltung gefragt worden, sagt Matthias Strauß, für den das Gstanzlsingen am zweiten Festsonntag eine „sehr wichtige Veranstaltung ist“. Und weil es so wichtig ist, sei es umso erfreulicher, „dass der Zulauf ungebrochen ist“, sagt der Bürgermeister. „Wir gehen wieder zum Gstanzlsingen“ sei ein Satz, den auch er schon oft in den vergangenen Tagen gehört habe.

„Für mich ist die Veranstaltung ein absoluter Höhepunkt der Festtage“, sagt Matthias Strauß, zu dem auch wirklich alle der zahlreichen Helfer – ob Bierzeltbedienung oder Festküche – arbeiten wollten. Das gelte auch für die Musiker der Weiß-Blau Königstreuen, die die Gstanzl bis etwa Nachmittag um 14 Uhr musikalisch begleiten werden. „Das ist auch nicht ganz einfach“, weiß der „Bäff“ aus langjähriger Erfahrung, und sagt auch: „Die können das perfekt.“

Ein brillantes Feuerwerk

Damit nicht nur musikalisch an diesem Tag für Abwechslung gesorgt ist, stehen jedes Jahr auch immer wieder neue Gstanzlsinger auf der Bühne. „Renate Maier und Hubert Mittermeier sind natürlich gesetzt“, sagt der „Bäff“, der ab und zu auch selbst gerne mit eingreift. Dieses Jahr sind außerdem Hermann Fleischmann, Tom Swing und der Weber Bene mit dabei – alle drei versierte Könner ihrer Zunft. Der Eintritt zum Gstanzlsingen ist übrigens frei, und die Teilnehmer auf der Bühne können sich wie gewohnt wieder über die hochwerten Pfingstl-Köpfe vom Glasdorf Weinfurtner freuen.

An diesem Abend wird außerdem im Bierzelt noch etwas ganz Neues versucht, das es so noch nie in Bad Kötzting im Festzelt gegeben hat: Boarisch Tanzen heißt es ab 18 Uhr mit den Bayerwald-Sternen. Damit für die Tanzenden auch genug Platz ist, werden sogar einige Sitzreihen vor der Bühne aus dem Zelt gebracht. Der Sonntag wird dann um 22.30 Uhr mit einem Brillant-Feuerwerk mit Musik beschlossen, bevor die Kapelle Josef Menzl dann am Montagabend mit ihrem Auftritt auch die gesamte Festwoche in Bad Kötzting beschließen wird.

Das Programm im Überblick

Freitag: 19 bis 23 Uhr spielt Route 1234 im Festzelt.

Samstag: Von 18 bis 23 Uhr steht erstmals die Band Volxrock aus Südtirol auf der Bühne.

Sonntag: Von 10 bis 14 Uhr dauert das Bayerwald-Gstanzlsingen mit Josef „Bäff“ Piendl, „Erdäpfekraut“ Hubert Mittermeier, Renate Maier, Bene Weber, Hermann Fleischmann und den Weiß-Blau Königstreuen; Von 14 bis 17 Uhr spielen die Weiß-Blau Königstreuen, von 18 bis 23 Uhr die Bayerwald Sterne – hier ist als absolute Neuerung zu erwähnen, dass dann auch im Festzelt getanzt werden darf, und zwar Boarisch. Eine Aktion, die es so noch nicht im Bad Kötztinger Festzelt gegeben hat. Außerdem wird es dieses Jahr wieder ein Feuerwerk geben, das seit Jahren nur noch zu besonderen Anlässen abgefeuert wird. Dass das Fest dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen feiert, ist es um 22.30 wieder so weit und es wird auf der nahen Amberger-Insel ein Niedrigfeuerwerk (50 Meter Höhe) abgefeuert, das am besten übrigens vom Festplatz aus zu sehen (und auch die begleitende Musik zu hören) sein wird.

Montag: Den letzten Tag des zehntägigen Pfingst-Volksfestes beschließt dann musikalisch die Kapelle Josef Menzl, die von 19 bis 23 Uhr auf der Bühne im Festzelt stehen wird.

Alles rund um Pfingsten in Bad Kötzting finden Sie hier.