Karl Gschwendner an der Spitze des Pflegehilfevereins

Von Mittelbayerische Zeitung · 18. Mai 2024 um 01:34

Der neu gewählten Vorstandschaft des Pflegehilfevereins steht Karl Gschwendner (Mitte) als Vorsitzender voran. Foto: Reinhard Schreiner

Roding. Der vor sieben Jahren gegründete Pflegehilfeverein mit dem sperrigen Namen „Verein zur Förderung der Altenpflege und Behindertenarbeit für Stadt und Altlandkreis“ ist wegen der Corona-Pandemie etwas zum Erliegen gekommen.

Vorsitzender Karl Gschwendner freute sich über den regen Besuch bei der Jahresversammlung im Lehrsaal des Seniorenheims. Sein Gruß galt Franz Marchl, dem Behindertenbeauftragten der Stadt Roding, der auch die Kreisbehindertenbeauftragte Renate Hecht vertrat.

„Neue Aktivitäten starten“

In seinem kompakten Bericht bemerkte der Vorsitzende, dass aufgrund von beruflichen Veränderungen die Vorstandschaft in den letzen Jahren ausgedünnt wurde und nur wenige Aktivitäten stattfanden. „Wir sind heute zusammengekommen, um den Verein wieder mit Leben zu erfüllen und neue Aktivitäten zu starten“, betonte Geschwendner. Der Verein sei bisher ohne Mitgliedsbeiträge ausgekommen und das solle auch so bleiben. Der Verein habe seine Maßnahmen in erster Linie aus Spenden finanziert. Hebegeräte seinen angeschafft worden, Materialien zum Basteln gekauft und Musikgruppen entlohnt worden. Das finanzielle Polster sei klein, bemerkte Johannes Eder beim Kassenbericht. „Die Akquise von Spenden muss wieder vorangetrieben werden“, war sein Appell an die Anwesenden. Nach der Entlastung von Kassier und Vorstandschaft leitete der Wahlausschuss mit Hubert Pusl und Franz Marchl die Neuwahlen.

Gschwendner dankte den Gewählten für die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Viele Hände schaffen ein schnelles Ende, noch dazu, wenn es nicht immer die gleichen beiden sind“, freute er sich. Mit der kleinen Summe in der Kasse seien vorerst keine großen Sprünge möglich, bemerkte der Vorsitzende. Darum sei es erforderlich, Einnahmen zu akquirieren. Die Erlöse aus internen Veranstaltungen werden auch in die Vereinskasse fließen und den jeweiligen Bereichen zugutekommen. Der Verein plane wieder Vorträge zur Pflege und Demenz. Gegenstände für den Trödelmarkt seien willkommen. „Die eingehenden Spenden kommen in erster Linie den Bewohnern der Einrichtungen in Roding und Schorndorf zugute. Es können aber auch, nach Beratung in der Vorstandschaft, Nicht-Heimbewohner eine Unterstützung erfahren“, betonte der Vorsitzende. Er wies darauf hin, dass der Verein bei Bedarf auch beratend zur Seite stehe. Zudem wurden auch Aktionen wie die Rumänienhilfe unterstützt.

Bessere Außenwirkung

In der nächsten Vorstandssitzung sollen Möglichkeiten eruiert werden, für den Verein eine bessere Außenwirkung zu erzielen. Gschwendner dankte allen für ihren Einsatz: „Ich würde mich über potenzielle Neumitglieder freuen, die sich ehrenamtlich engagieren.“

• Vorstandschaft: Vorsitzender Karl Gschwendner, Schriftführerin Stefanie Reitinger, Schatzmeisterin Erika Dreher, Kassenprüfer Michael Gschwendner und Johannes Eder, Beisitzer Petra Mölter und Josef Pusl

rsr