Spritziger Auftakt der Regensburger Maidult – Fassanstich mit drei Schlägen, die es in sich haben

Von Daniel Steffen · 9. Mai 2024 um 19:00

Es war eine spritzige Angelegenheit, besonders für die Fotografen in der vordersten Reihe: Mit drei Schlägen zapfte Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer im gut gefüllten Hahn-Zelt das Fass an und eröffnete dies diesjährige Maidult.

Ehe das Spital-Festbier in die Krüge floss, schoss es aus dem Zapfhahn in alle Richtungen und sorgte so für einen Moment der allgemeinen Erheiterung. Für manch einen Medien-Vertreter war es zweifelsohne eine feucht-fröhliche Sache, galt es doch, Kleidung und Kamera erst einmal trocknen zu lassen.

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Wetter steht Dult zur Seite

Da das Wetter mit rund 20 Grad und eitel Sonnenschein an Christi Himmelfahrt bestens mitspielte, dauerte das Prozedere nicht lange. Den Start nach Maß hatten die Dult-Macher auch deshalb gewiss, weil schon der große Festumzug für Tausende Besucher gesorgt hatte.

Pferdekutschen der Brauereien, Trachtenvereine, Blaskapellen und viele weitere Gruppierungen sorgten für reichlich Abwechslung. Die Besucher knipsten und filmten den Festzug förmlich um die Wette und auf der Steinernen Brücke gab dieser ein besonders schönes Bild ab.

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Grüße aus der Kutsche

Aufgestellt hatten sich die Teilnehmer in der Maximilianstraße, von wo aus sich der Zug seinen Weg durch die Altstadt und Stadtamhof bahnte. Die Oberbürgermeisterin genoss die Fahrt in einer edlen Kutsche, während vom letzten Wagen des Zuges allerhand Süßigkeiten, Fahrchips und Brezen flogen. Da viele Menschen den Feiertag ausgiebig nutzten, war das Dult-Gelände schon am frühen Nachmittag sehr gut besucht. Die Eisverkäufer hatten Hochkonjunktor und auch an den Fahr- und Laufgeschäften herrschte reger Betrieb.

Mit „Jetzt feiern wir!“ wurde das Auftakt-Motto der Oberbürgermeisterin sichtlich beherzigt. In den Abendstunden füllten sich die Bierbänke immer mehr, Zunehmend gewann das junge Festzelt-Publikum die Oberhand. „Erwin und die Heckflossen“ zelebrierten ihr Heimspiel im Hahn-Zelt, und im „Glöckl“ ließen es die „Rotzlöffl“ krachen.

Festwirt Michael Hahn und sein Team grüßten in die Menge.
Auch auf der Steinernen Brücke wurde musiziert.
Liebkosungen gab es satt.