Anbau macht Fortschritte

Grafenwiesen. Die Initiatorin der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) in Grafenwiesen, Eva Rautenberg, lud am vergangenen Samstag zu einer kurzen Exkursion auf die Felder oberhalb des Freibades Grafenwiesen ein. Auch Bürgermeisterin Sabine Steinlechner, die ebenfalls Mitglied ist, fand sich ein. Auch neue Interessenten wurden willkommen geheißen.
Wie Rautenberg berichtete, macht der Anbau der einzelnen Gemüsesorten, unter anderem Kartoffeln und Salat, große Fortschritte. Unterstützung erfährt die Gruppe ferner von Alexander Weigl, einem Landwirt und Spezialisten für Bio-Anbau. „Dafür ackern wir“, ließen die Teilnehmer in einem Gespräch vernehmen.
Die Mitarbeit auf dem Feld durch die Vereinsmitglieder wird auf sechs Stunden und mehr monatlich geschätzt. Die Anleitung geben neben Alexander Weigl Gärtner. Ebenso wird durch gemeinsames Planen und selbstverantwortliches Ausführen die Feldarbeit bewerkstelligt. Auch die Verwertung der Ernte wird gemeinsam durchgeführt. Kinder werden an die natürliche und nachhaltige Anbauweise herangeführt. Es wird sicher Spaß machen, die selbst gesäten Erträge zu ernten, zu essen oder zu verkaufen, so der Tenor.
Der Vereinsbeitrag beträgt 50 Euro pro Monat und Mitglied. Auch die Bürgermeisterin Sabine Steinlechner, die die Anwesenden begrüßte, gehört nun zu den Mitgliedern. „Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Dafür stehe ich und möchte die natürliche Anbauweise der SoLaWi gerne unterstützen“, so die Worte der Rathauschefin. Abschließend wurde auf dem bereits bestellten Feld ordentlich weitergeackert.
