Brucker Dorfhaus sorgt weiter für Diskussionen
Bruck. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schöngras/Kölbldorf blickten im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Dazu fanden sie ich im Gerätehaus in Schöngras ein. Vorsitzender Richard Dirscherl begrüßte dabei auch den dritten Bürgermeister Lorenz Bräu.
Dirscherl berichtete, dass die Ortswehr aktuell 118 Mitglieder habe. Dann blickte er auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Dazu gehörte eine Vatertagswanderung und der Besuch des Feuerwehrfests in Haslbach. Zur Teilnahme am Fronleichnamsfest in Bruck sagte er, dass es sehr schön sei, dass die Brucker Feuerwehr jetzt den anschließenden musikalischen Frühschoppen von den Reservisten übernommen habe. Man besuchte das Feuerwehrfest in Pirkensee und war an drei Tagen am Fest der Feuerwehr Fischbach vertreten.
Weitere Termine waren eine Nachtwanderung, die Teilnahme am Brucker Weihnachtsmarkt, die Ausrichtung der Dorfweihnacht, die Teilnahme am Tag der Sauberen Landschaft und der Besuch der Bürgerversammlung, die so gut besucht war, dass der Platz in der Fahrzeughalle nicht ausreichte, da sich viele Schöngraser auf Informationen zum neuen Geräthaus erwarteten. Zur Teilnahme am Volkstrauertag bemerkte Dirscherl, dass dies wirklich ein Trauertag geworden wäre, da sich auch von anderen Vereinen kaum noch Mitglieder daran beteiligten.
Im Ausblick erwähnte er die Teilnahme an den Feuerwehrfesten in Gögglbach, Bodenwöhr und Neubäu. Kommandant Konrad Dirscherl sagte, dass die Wehr momentan eine Stärke von 44 aktiven Mitgliedern habe, darunter acht Frauen und zwei Junganwärter. Im Berichtsjahr hatte die Wehr 10Einsätze abzuarbeiten darunter fünf Unfälle, der Brand einer kleinen Scheune in Bruck während des Fronleichnamsumzugs sowie ein Wald- und ein Flächenbrand. Dabei betonte er, wie wichtig die Hilfe der Landwirte sei, denn ohne ihr Eingreifen könnten die Feuerwehren so Manche dieser Brände nicht so schnell löschen.
Des Weiteren waren die Kameraden bei zwei Verkehrsabsicherungen gefragt. Der Kommandant betonte, dass dies für eine kleine Wehr relativ viele Einsätze seien. Auch wenn man nicht immer direkt am Ort des Geschehens sei, wären die Wehren dankbar, wenn man die Verkehrsabsicherung übernehme. Anschließend informierte er über die weiteren Termine die die Aktiven abarbeiteten. Dazu zählen Besprechungen, Geräteüberprüfung, die jeweils fünf Übungen der Übungsgruppen, die Gemeinschaftsübung mit den Feuerwehren Sollbach und Bruck sowie die Schulung zum Thema Kaminbrand in Kaspeltshub und die Teilnahme am Aktionstag der Grund- und Mittelschule in Bruck. Anschließend gab er noch einige Termine bekannt, an denen sich die FF beteiligen wird.
Josef Hochmuth verlas den Jugend-Bericht. Zwei Jugendliche legten den Wissenstest ab. Neben den Ausbildungsterminen nahmen sie am Familiennachmittag, am Zeltlager in Högling, der 24-Stundenübung der Jugend in Bruck, der Aktion Saubere Landschaft und dem Jugendausflug des KBM Bereich von Patrick Allen teil.
In seinem Grußwort überbrachte Lorenz Bräu die Grüße der Bürgermeisterin und des gesamten Marktrats. Er betonte, dass die FF Schöngras eine sehr gute Jugendarbeit leiste und auch der Zusammenhalt sehr gut sei.
Dann ging er auf das geplante Gemeinschaftshaus ein. Er betonte, dass alle Fraktionen für den Bau eines Gemeinschaftshauses gut eingestellt seien. Dafür müsse aber ein Verein gegründet werden damit für die Ausführung ein Ansprechpartner vorhanden sei. Man müsse sich nun zusammensetzen um Nägel mit Köpfen zu machen. Selbst wenn das Dorfhaus nicht verwirklicht werden sollte, so sei ein Neu- oder Umbau des Feuerwehrgerätehauses auf jeden Fall geplant. Er lobte anschließend die große Einsatzbereitschaft und betonte, dass gerade die SAD1 für viele Einsätze sorge.
Abschließend stand die Erweiterung des Festausschusses zum 125. Jubiläum auf der Tagesordnung. Dirscherl betonte, dass man immer noch Mitglieder brauche. Man habe sich zudem schon Gedanken gemacht, wie dieses Fest ablaufen solle. Dirscherl stellte drei Möglichkeiten vor und einstimmig entschied die Versammlung, dass es ein mittelgroßes Fest werden solle.
Dies heißt, dass alle Feuerwehren im KBM Bereich, die Ortsvereine und die Feuerwehren der Nachbargemeinden eingeladen werden sollen. Spontan erklärten sich fünf Mitglieder bereit, im Ausschuss mitzuarbeiten. Beim Punkt Wünsche wurde noch einmal das Thema Dorfverein aufgegriffen. Die anschließende Diskussion zeigte, dass er hier noch viel Redebedarf gibt. Einig war man sich, dass man ein Dorfhaus auf jeden Fall haben wolle. Wie die Planung und spätere Organisation ablaufen soll, da wollte man sich nochmal besprechen.
taf