Die neue Hochschule in Neumarkt – ein exklusiver Rundgang
Von Eva Gaupp · 29. April 2024 um 17:00
Besondere Blickachsen, architektonische Raffinessen: Lichthof, Seminarräume, Hörsaal – der Projektleiter des Architekturbüros Berschneider + Berschneider, Peter Mederer, gewährt einen exklusiven Einblick in die neue Hochschule in Neumarkt.
Die Glaselemente im Dach werfen ein Muster in den Lichthof.Der Balkon ist nur für Reinigungsarbeiten bestimmt – bietet jedoch spannende Blickachsen.Der Lichthof: So haben die Planer des Architekturbüros Berschneider + Berschneider ihn sich vorgestellt.So präsentiert er sich jetzt.Die Hochschule von der Abtsdorfer Gasse aus gesehen: Hier die Visualisierung von Berschneider + Berschneider ...Der Vorplatz zur Abtsdorfer Gasse wird noch begrünt.Die Freifläche rund um die Hochschule muss noch gepflastert werden.Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn, Peter Mederer, Geschäftsführer von Berschneider + Berschneider, der Projektleiter der Stadt Neumarkt, Thomas Kautnik, sowie der Bauleiter von Berschneider + Berschneider, Benedikt Stark, beim RundgangAuch wenn es nur das Treppenhaus für den Fluchtweg ist – es bietet weitere architektonische Perspektiven.Die Lüftungstechnik„Lichtdusche“ nennt sich diese Art der Beleuchtung, die für eine angenehme Beleuchtung in den Seminarräumen sorgen soll.Die Außenlamellen dienen der Optik und der Beschattung.Der Lichthof kommt ohne Farben aus. Akzente setzen nur zwei Kuben als Sitznische auf der Galerie in Grün und Blau.Der Hörsaal bietet Platz für 100 Studierende.So hatte ihn die Visualisierung von Berschneider + Berschneider gesehen.Die Betonlamellen geben den Blick frei auf den Residenzplatz.Beim Rundgang nahmen die Herren schon mal Platz im Hörsaal.OB Markus Ochsenkühn genießt den Blick aus dem ersten Stock.Das wird sicher ein Lieblingsplatz in der Hochschule: Die Loggia.Der Blick von der Loggia über die Dächerlandschaft der Neumarkter Altstadt.Hier wird künftig der Leiter der Hochschule residieren: Sein Büro bietet einen Blick in den Stadtpark.Entlang der Kaminfegergasse reihen sich die Häuser mit den Studentenwohnungen.So sah die Kaminfegergasse früher aus mit den alten Häusern.Die künftigen WGs sind in Häusern mit Holzdämmung untergebracht.Kaum ein Unterschied zu sehen: Hier die Visualisierung des Architekturbüros Berschneider ......... Und so sieht der Residenzplatz mit der Hochschule heute aus. Die Plasterarbeiten dauern noch an.Beim Startschuss für die Hochschule waren der damalige Leitende Verwaltungsdirektor Josef Graf (links), Architekt Johannes Berschneider und OB Thomas Thumann dabei.Zuerst waren umfassende Abrissarbeiten notwendig, um Platz zu schaffen.Das evangelische Altenheim war abgerissen worden.