Feuerwehr Wetterfeld meisterte 26 Einsätze

Roding/Wetterfeld. Bei ihrer Jahresversammlung im Gasthaus Brey nach einem Gottesdienst – zelebriert von Kaplan Bastian Neumann in der Filialkirche – hat die Wetterfelder Feuerwehr auf das abgelaufene Vereinsjahr zurückgeblickt. Für musikalische Untermalung sorgten die Kerscher-Musikanten.
Vorsitzender Thomas Schmaderer begrüßte neben den zahlreichen Mitgliedern auch Bürgermeisterin Alexandra Riedl, die drei Wetterfelder Stadträte sowie Ehrenvorstand Stefan Fritsch und Ehrenkommandant Franz Haimerl. Sein weiterer Gruß galt Festmutter Lilo Kulzer und Festbraut Verena Groitl. Von der Patenwehr aus Pösing nahmen Vorstand Lisa Bauer, zweiter Vorstand Stefan Aumer und zweiter Kommandant Wolfgang Jobst an der Jahresversammlung teil.
Neun neue Mitglieder
In seinem Rückblick sagte Schmaderer, dass 2023 acht Ausschusssitzungen abgehalten wurden. Der Verein zählt aktuell 263 Mitglieder. Erfreulich ist, so Schmaderer, dass der Feuerwehr neun Mitglieder beitraten. Besucht wurden das Floriansfest in Roding, das Feuerwehrfest in Mitterdorf, das Feuerwehrfest in Pemfling und das Sommerfest der Patenwehr in Pösing. Zudem nahm man an vielen weiteren Veranstaltungen teil, wie unter anderem dem Tag der offenen Gartentür in Wetterfeld, das eigene Sommerfest mit Preisschafkopfen und Oldtimertreffen wurde abgehalten, die Haussammlung durchgeführt und auch 27 Kameradschaftsabende im eigenen Gerätehaus wurden abgehalten.
Mit Blick in die Zukunft sagte Schmaderer, dass das eigene Sommerfest mit einem Preisschafkopfen am Freitag, 24. Mai, eröffnet wird. Weiter geht es am Samstag mit dem Oldtimertreffen (25. Mai). Fest steht bereits, dass die Feuerwehr das Floriansfest am 5. Mai in Roding besuchen wird sowie die Feuerwehrfeste in Obertrübenbach, Neubäu und das Fest der Freundschaftswehr in Wetterfeld bei Laubach in Hessen.
Mit Blick auf die nächsten zwei Jahre sagte Schmaderer, dass im April noch der Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses erfolgen soll. Sein Dank galt der Stadt Roding für die gute Zusammenarbeit und Kommandant Christian Haimerl, der federführend den Bau betreut.
Kassierin Lilo Kulzer informierte über die Einnahmen und Ausgaben, die Kassenprüfer bescheinigten ihr eine einwandfreie Kassenführung.
Kommandant Christian Haimerl informierte darüber, dass die Feuerwehr 26 Einsätze mit 170 Einsatzstunden zu absolvieren hatte. Zu den Einsatzaktivsten Mitgliedern zählten dabei Christian Haimerl, Michael Lang und Lukas Aschenbrenner. Auch wurden 17 Übungen und Schulungen abgehalten, mit 382 Einsatzstunden. Diese untergliederten sich unter anderem in Einsatzübungen oder auch Atemschutzübungen. Neben Arbeitseinsätzen besuchten auch 19 Feuerwehrler acht Lehrgänge. Zu den größten Anschaffungen im Jahr 2023 zählten die Feuerwehrhelme, Hohlstrahlrohre, Dreibeinstativ für LED-Strahler sowie eine neue Schutzkleidung für die Jugendfeuerwehr. Zum 1. Januar 2024 wurde Lukas Aschenbrenner zum Jugendwart ernannt. Geplant sind auch eine Leistungsprüfung einer Damen- sowie einer Bronzegruppe für den Herbst.
Mit Blick auf den Neubau des Gerätehauses gab Haimerl ein paar Fakten bekannt. So erhält das Gerätehaus zwei Stellplätze mit einer Tiefe von 12,5 Metern, um auch ausreichend Platz für Fahrzeug und einen Anhänger zu haben. Laut Haimerl sollen noch im April die Bagger in Wetterfeld anrollen.
Vincent Maier informierte nun über die Jugendfeuerwehr. So zählt die Feuerwehr derzeit 13 Jugendliche. Im abgelaufenen Jahr wurden 32 Übungsabende abgehalten, in denen nicht nur grundlegendes Wissen vermittelt wurde, sondern auch praktische Anwendungen verschiedenster Geräte trainiert wurde. Die Jugendgruppe beteiligte sich zudem aktiv an verschiedenen Arbeitseinsätzen, wie etwa beim Sommerfest, dem Einwintern der Hydranten und Geräte sowie beim Verkauf nach dem Krippenspiel. Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Aktion saubere Landschaft. Bürgermeisterin Alexandra Riedl dankte der Feuerwehr für ihren Dienst. Das Geld sei für das neue Gerätehaus gut angelegt, gerade auch mit Blick auf die Einsätze auf der viel befahrenen B 85. Sie wisse auch, dass dies alles nur mit engagierten Mitgliedern funktioniere.
Bis zum Fest fertig?
Zum Neubau des Feuerwehrhauses sagte sie: „Ich nehme den Druck gerne mit, dass alles bis zum Fest fertig sein muss, ich werde den Druck auch entsprechend weitergeben.“ Doch zeigte sich Riedl auch optimistisch, dass dies klappe, denn gebaut werden soll vor allem mit örtlichen Firmen, die ihr Interesse an den beiden Bauwerken bekundet haben.