Mitgliederzuwachs freut den 60er-Fanclub
Gleißenberg. Bei der Jahresversammlung der Burgstall-Löwen im Gasthaus Zum Grisl freute sich am Karfreitag Fanclub-Vorsitzender Markus Weihrauch, dass er neben fast 50 Mitgliedern auch vier Gemeinderäte begrüßen durfte.
Das Totengedenken galt Rudolf Hofmann aus Lixenried, der den Club mehr als 20 Jahre mit seiner Fußballleidenschaft bereichert hatte. Dem Kassenbericht von Tobias Wutz zufolge schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem leichten Minus, bedingt durch diverse Anschaffungen wie beispielsweise einer mobilen Sound-Box. Dem Jahresrückblick von Schriftführerin Verena Weihrauch waren viele Festbesuche und Fahrten zu Heim- oder Auswärtsspielen zu entnehmen.
Ferner berichtete der Vorsitzende, dass alleine im vergangenen Jahr 20 neue Fans aufgenommen wurden und somit die aktuelle Mitgliederzahl bei 163 liege. Mit einer neuen Satzung, die offiziell auflag, sei man nun auch ein protokollierter Fanclub beim TSV 1860 München.
Danach folgte das traditionelle Brathering-Essen, das die Wirtin Paula Althammer in allerlei Variationen und kostenlos zur Verfügung stellte. Ebenso schloss der Ausblick auf künftige Unternehmungen mit mehreren geplanten Besuchen bei Heim- oder Auswärtsspielen. Dies sei aber aufgrund der schwierigen Besorgungslage von Eintrittskarten nicht ganz einfach. Unter dem Punkt Wünsche und Anträge kam auch die Beteiligung an der kommenden Dorfweihnacht zur Sprache. Dies sei zwar wünschenswert, aber man bräuchte mehr freiwillige Helfer. Ein weiteres Manko seien die Verhandlungen mit Busunternehmen bezüglich der Spielbesuche, da die Angebotssummen den Summen in der Vereinskasse nicht wirklich entsprächen und alles in einem gewissen Rahmen bleiben müsse, so der Vorsitzende. Eines sei aber sicher: der Besuch des Heimspiels am Wochenende in München.
Am Ende der Versammlung hatte Markus Weihrauch noch den aktuellen Stand für das bevorstehende und im August geplante 30. Gründungsfest parat. Die Veranstaltung solle in der bis dahin fertiggestellten Heimat- und Kulturscheune mit der Partyband UHU stattfinden. Für den Fanclub stelle diese Initiative der Gemeinde eine gigantische Arbeitserleichterung dar, denn viele Arbeitsgänge würden sich dadurch erübrigen. Die Verpflegung der nicht abschätzbaren Besucher übernehme die Firma Ruhland aus Waldmünchen, weil die heimische Catering-Firma für solche Einsätze nicht ausgerichtet sei. Zudem gebe es demnächst Aufkleber und Flyer als Werbemaßnahmen. Vieles mehr sei in Vorbereitung. Und mit dem allseits bekannten Trinkspruch der 60-er endete die harmonische Zusammenkunft.
flm