Tobias Reidl führt die Feuerwehr Roding-Stadt

Von Mittelbayerische Zeitung · 25. März 2024 um 20:11

Roding. „Mir ist es ganz wichtig als Bürgermeisterin bei dieser Versammlung dabei zu sein, um den Stellenwert der Stadtfeuerwehr zu zeigen. Wir haben 14 Feuerwehren im Stadtgebiet. Alle diese Feuerwehren sind wahnsinnig wichtig“, sagte Bürgermeisterin Alexandra Riedl bei ihrem Grußwort und ging auf die einzelnen Berichte des Vorsitzenden, des Kommandanten, des Jugendwartes, der Kinderfeuerwehr und des Kassenwartes ein. Auch die übrigen Grußwortredner, Ehrenkreisbrandrat Johann Weber und 1. Polizeikommissar Bernhard Hager fassten sich kurz und fanden Worte des Dankes und der guten Zusammenarbeit für die Rodinger Wehr.

Vorsitzender Norbert Stuiber begrüßte bei der Generalversammlung der FFW Roding- Stadt namentlich 1. Bürgermeisterin Alexandra Riedl, einige Stadträte, Ehrenkreisbrandrat Johann Weber, den 1. Polizeihauptkommissar Bernhard Hager, Stadtpfarrer Matthias Kienberger sowie Ehrenkommandanten und Ehrenmitglieder. Der Feuerwehrverein der FFW Roding – Stadt e.V. hat derzeit 499 Mitglieder.

In einer Gedenkminute erinnerte Stuiber an die neun im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Herbert Blohberger, Albert Schreiner, Erich Meier, Rudolf Artmann, Dr. Franz Klotz, Rüdiger Bergfeld, Gerhard Lehner, Wolfgang Daser und Josef Schneidhuber. Im vergangenen Jahr wurde zahlreichen Feuerwehrkameraden für ihre langjährige Mitgliedschaft gedankt. Neben Floriansfest, Volksfesteinzug, Besuche bei Geburtstagen, einer Dankwallfahrt nach Streicherröhren trafen sich die Mitglieder zu drei Versammlungen und acht Vorstandssitzungen.

21 Jugendübungen

Sebastian Hahn berichtete über die Jugendlichen bei der Rodinger Feuerwehr. Sechs Jungen und sieben Mädchen wurden bei 21 Jugendübungen betreut. Drei Jugendliche nahmen an der Prüfung Jugendflamme der Stufe 1 teil. Gemeinsam mit den Maschinisten wurden die Hydranten eingewintert. Alexander Rechenmacher, Melanie Brenden, Simone Reidl, Johanna Sagmeister und Johannes Köck nahmen am Wissenstest in Ziering teil.

Dominik Stauß berichtete über die Kinderfeuerwehr. Neben Stauß betreuen Andrea und Christian Stangl die Kinder. Sie werden spielerisch an den Feuerwehralltag herangeführt. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, wurden Spiele und in den Sommermonaten Wasserschlachten veranstaltet. In zehn Gruppenstunden von Februar bis Dezember wurden 36 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren betreut. Ein Kind trat in die Jugendfeuerwehr über.

Johannes Pusl informierte übers „Finanzielle“. Bruno Mayer, der mit Alfons Heuberger die Kasse prüfte, bestätigte ordnungsmäßige Kassenführung. Die Vorstandschaft wurde entlastet.

Zur Vorbereitung der anstehenden Neuwahlen wurde mit einer Änderung der Satzung die Amtszeit des Vorstandes und der Kassenprüfer von vier Jahren auf zwei Jahre verkürzt. Die Neuwahlen der Vorstandschaft waren gut vorbereitet und wurden zügig abgewickelt.

Der neu gewählte Vorsitzende Tobias Reidl dankte für das Vertrauen und sagte wörtlich: „Ich wünsche und hoffe, dass wir gemeinsam die nächsten zwei Jahre harmonisch über die Bühne bringen.“ Mit Standing Ovations dankten die Mitglieder dem scheidenden Vorsitzendem Norbert Stuiber und dem langjährigen Schriftführer Holger Loidl.

Kommandant Alexander Tag informierte, dass im vergangenen Jahr 2918 Einsatzstunden von den 67 Ehrenamtlichen geleistet wurden. Er dankte vor allen Dingen den Arbeitgebern, welche die Feuerwehrler unbürokratisch bei Bränden und technischen Hilfeleistungen freistellen. Sie wurden im vergangenen Jahr zu 220 Einsätzen gerufen. Sie gliedern sich auf in 104 technische Hilfeleistungen, drei ABC-Einsätze, fünf Sicherheitswachen, 38 Brände, 55 sonstige Tätigkeiten. Bei 15 Einsätzen wurde anschließend ein Fehlalarm festgestellt. Von den 38 Bränden waren 13 Großbrände und 16 kleine bzw. mittlere Brände.

Mehrere Personen gerettet

Besondere Einsätze waren ein Verkehrsunfall auf der B 16 (LKW – Person eingeklemmt), eine Tierrettung bei Kronwitt, ein Waldbrand in Altenschneeberg/Tiefenbach, Flächenbrände und der Brand der Kegelbahn in Hötzting. Bei den Einsätzen wurden mehrere Personen gerettet. Vier Feuerwehrdienstleistende wurden bei den Einsätzen verletzt.

Mit Lehrgängen halten sich die Wehrmänner und -frauen fit. Mehrere Feuerwehrkräfte gingen auf Lehrgänge in der Feuerwehrschule in Regensburg, Würzburg und Geretsried. Die Feuerwehr Roding verfügt über fünf Rettungssanitäter, zwei Rettungsassistenten, zwei Notfallsanitäter und einen Feuerwehrarzt. Um weitere Kräfte im Sanitätswesen zu verpflichten, entschied die Feuerwehr einen eigenen Lehrgang „Ersthelfer Feuerwehr“ durchzuführen.

Stellvertretender Kommandant Franz Groß informierte über die technische Ausstattung . Die Einsatzfahrzeuge haben ein durchschnittliches Alter von 17,37 Jahren. Zum Schutz der Einsatzkräfte müssen die Fahrzeuge und Gerätschaften jährlich nach Richtlinien geprüft werden. Viele dieser Arbeiten werden ohne große Aufmerksamkeit im Hintergrund abgearbeitet.

Sie wurden befördert und erhielten Aufträge.
Ehrungen und Ernennungen bei der FFW Roding