Neue Werkszufahrt für Krones in Nittenau: Anwohner sollen entlastet werden

Gute Nachrichten gibt es für die Anwohner des Krones-Standorts in Nittenau: Die Planungen für die neue Werkszufahrt schreiten voran. Sie soll vor allem im stark belasteten Heideweg den Lkw-Verkehr reduzieren.
Details zu dem Vorhaben erläuterte Korbinian Huber vom Ingenieurbüro U.T.E aus Regensburg bei der Stadtratssitzung am Dienstagabend. Bisher fließt der Zulieferverkehr für den Abfüllanlagen-Bauer von der Brucker Straße aus via Bayerwaldstraße und Heideweg zum Werk. Die neue Zufahrt soll das Firmengelände direkt mit der Brucker Straße verbinden, um die Anlieferung „getrennt von den Anwohnern“ und für sie mit geringerem Lärm abzuwickeln, wie Huber erläuterte. Darüber hinaus soll der Heideweg saniert werden und unter anderem eine neue Asphaltschicht erhalten.
Neue Parkplätze für die Mitarbeiter
Mit dieser Baumaßnahme verknüpft ist auch ein weiteres Vorhaben von Krones: Auf dem ehemaligen Schlingmann-Areal und damit auf der anderen Seite der Brucker Straße sollen neue Parkplätze geschaffen werden. Von diesen Stellplätzen müssten die Krones-Mitarbeiter dann natürlich auch sicher zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, was angesichts des Pkw-Verkehrs auf der Brucker Straße durchaus eine Herausforderung sei, so Huber. Aufgrund des Schichtsystems im Unternehmen müsse die Querung der Fahrbahn auch nachts gefahrlos möglich sein. „Das Ziel ist die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“, sagte Huber.
Sicherheit für Fußgänger
Aktuell plane man deshalb die Installation einer Verkehrsinsel in der Mitte der Fahrbahn. „Das braucht wenig Platz, stellt aber die Sicherheit für Fußgänger her“, so der Experte. Darüber hinaus müsse man die Straßenbeleuchtung an dieser Stelle anpassen und Markierungen anbringen.
Bürgermeister Benjamin Boml (FW) begrüßte das Krones-Vorhaben. „Die Anwohner des Heidewegs werden heilfroh sein, wenn diese Maßnahme umgesetzt ist“, sagte er. Die Stadträte stimmten den Plänen geschlossen zu. Bereits im September 2023 hatte der Bauausschuss die für die Maßnahme nötige Anpassung des Bebauungsplans Hirschenbleschen vorgenommen. Einig war sich das Gremium damals auch darüber, dass die Finanzierung einer möglichen Abbiegespur nicht an der Stadt hängen bleiben dürfe, sondern von Krones getragen werden müsse.
Gebührensatzung geändert
Einig waren sich die Stadträte außerdem darüber, eine Änderung an der Gebührensatzung für das Freibad vorzunehmen. Örtliche Schulen konnten es bisher kostenlos nutzen. Für die Grund- und Mittelschule soll das auch so bleiben, weil die Stadt selbst Sachaufwandsträger ist. Anders geregelt wird es künftig für Schulen, für die der Landkreis zuständig ist, zum Beispiel für das Regentalgymnasium. Hier sollen künftig 1,50 Euro Eintritt pro Person erhoben werden. Diese Gebühren seien vom Landkreis zu tragen.