Dank Lichtkunstfestival: Stadt Regensburg öffnet manche Treppen früher als geplant

Auf Treppen ist es naturgemäß ein Rauf und Runter. In Regensburg ist es aber auch ein Hin und Her um Stufen im öffentlichen Raum. Wo der Winterdienst nicht vorgehalten werden kann, hat die Stadt die Treppen abgesperrt. Bei einigen fällt die Blockade nun früher als geplant.
Die Absperrungen sollten an allen 15 gesicherten Treppen eigentlich noch bis April bleiben, kündigte Stadtsprecherin Juliane von Roenne-Styra Anfang der Woche auf MZ-Anfrage an: „Aktuell zeichnet sich laut Fachamt ein Kälteeinbruch Ende März ab. Das wird man auf jeden Fall noch abwarten.“ Die Treppen müssten demnach verrammelt bleiben.
Umdenken dank Lichtkunstfestival
Nun die Kehrtwende: Die Absperrungen an einigen Treppenantritten und -austritten, die ein Begehen über Monate unmöglich gemacht hatten, sind entfernt worden. Grund für die Teil-Öffnung, etwa an der Donaulände oder an der Protzenweiherbrücke, ist das aktuell stattfindende Lichtkunstfestival, wie von Roenne-Styra auf MZ-Nachfrage erläutert: „Rund um den Goldenen Waller haben wir aufgemacht wegen Relight.“ Die Masse an Menschen müsse sich sicher bewegen können. Das sei mit Öffnung der Treppen am Haus der bayerischen Geschichte, das im Rahmen von Relight ebenfalls bestrahlt wird, zu bewerkstelligen.
Nicht alle Treppen werden geöffnet
Eine Wetter-Entwarnung will das Fachamt aber noch nicht geben. „Es wird schon noch eine zapfige Nacht geben“, teilt von Roenne-Styra ihre Informationen. Die grundsätzliche gesetzliche Verantwortlichkeit der Stadt besteht unverändert. Die Treppen, für die kein Winterdienst vorgehalten werden kann, müssen bei Glätte-Gefahr abgesperrt und nicht begehbar sein. Anders als ursprünglich angekündigt, kommt es nicht zum Abbau aller Absperrungen auf einen Rutsch. „Es sind noch nicht alle Treppen aufgemacht“, bestätigt von Roenne-Styra. Die Abwägung zwischen Sicherheit der Besuchermassen des Festivals und der der Treppensteiger an Gefahrenstellen führt zu diesem Abweichen vom ursprünglichen Öffnungs-Plan.
An so mancher der 15 ursprünglich abgesperrten Auf- und Abgänge ist also noch etwas Geduld gefragt. Von Roenne-Styra kündigt an: „Nach Ostern wird alles offen sein.“