Zahlreiche Gläubige beteten in der Herz-Jesu-Kirche in Schwandorf für den Frieden

Von Dietmar Zwick · 4. März 2024 um 15:00

Der Altarraum der Herz-Jesu-Kirche in Schwandorf war am Freitagabend als Zeichen der Hoffnung in grünes Licht getaucht. Anlass war der Weltgebetstag, an dem viele Gläubige aus dem Stadtgebiet teilnahmen.

Auch das Hungertuch von Emeka Udemba hing von der Decke und Olivenbäumchen schmückten den Altarbereich. Zudem war die halbe Kirche mit Gläubigen gefüllt, die von den Pfarreien Klardorf-Büchelkühn, St. Jakob, Kreuzberg, der evangelischen Kirchengemeinde, den Mennoniten und von St. Paul gekommen waren, denn der katholische Frauenbund Herz Jesu hatte zum Weltgebetstag eingeladen.

Barbara Moser, Vorsitzende des Frauenbunds, zeigte sich erfreut über die Resonanz und erklärte, dass Palästina, wo seit Oktober 2023 Krieg herrsche, im Mittelpunkt stehe. Den Gottesdienst wolle man feiern zwischen Hoffen und Bangen und man stelle sich die Frage, wie die Friedensverhandlungen laufen werden und ob die Geiseln bald freikommen. Die Texte, die vorgetragen wurden, hätten Palästinenserinnen bereits vor einem Jahr verfasst, erklärte Moser. Es sei wichtig, dass rund um den Globus an diesem Tag für ein Ende des Krieges und Versöhnung im Nahen Osten gebetet werde.

Alle Anwesenden erhielten ein Friedensband mit der Aufschrift „Der Frieden ist das Band, das euch zusammenhält“. Im Verlauf des Abends verknüpften die Teilnehmer die einzelnen Bänder.

szd