Bäume und Sträucher am Schießstättenparkplatz sind weg – Alois Stoiber über die Gründe

Von Mittelbayerische Zeitung · 2. März 2024 um 05:00

Tabula rasa am Schießstättenparkplatz. In den letzten Tagen wurden dort großzügig Bäume und Sträucher entfernt. Warum das so ist, weiß Alois Stoiber vom Bauamt der Stadt Furth im Wald.

„Im Vorgriff auf die nächstes Jahr stattfindende Landesgartenschau sind wir bemüht, auch unsere zentralen städtischen Grünanlagen zeitig in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen. Den Beginn macht hierbei der Schießstättenparkplatz, denn wenn auch nicht unmittelbar im Gartenschaugelände verortet, ist doch davon auszugehen, dass die Parkfläche in unmittelbarer Zentrumsnähe gut frequentiert sein wird. Dessen ungeachtet erfährt das Areal aber auch bereits heute im Alltag einen hohen Publikumsverkehr.“

Die Anlage, so Stoiber, sei in ihrer bisherigen Erscheinungsform mittlerweile knapp 50 Jahre alt. „Demzufolge haben zahlreiche Bäume und Sträucher ihre Lebenszeit überschritten; die ehemals in der Gartenanlage vorhandenen Obstbäume mussten aus Sicherheitsgründen allesamt im Laufe der Zeit bereits entfernt werden.“

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Zudem hätten sich rund Dreiviertel der zuletzt vorhandenen Pflanzen durch wilden Anflug angesiedelt. Im Zuge neuer vogel- und insektenfreundlicher Pflanzungen, zu denen man unter anderem Aronia, Zierapfel, bodendeckende Rosen und eine Wildblumenwiese zählt, soll der ursprüngliche Gartencharakter erneuert werden.

Die Kosten hierfür seien im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich veranschlagt.

„Nachdem aktuell noch Wurzelstöcke entfernt werden und vereinzelt rückgeschnitten wird, soll nach erfolgter Aufhumusierung voraussichtlich im April mit den Neupflanzungen begonnen werden. Ein Abschluss der Maßnahme ist – bei zwischenzeitlich passender Witterung – mithin für Ende April vorgesehen.“