40 Jahre nach dem ersten Auftritt: Ebermannsdorfer Laienspielgruppe startet neu durch

Von Christine Löffler · 22. Februar 2024 um 19:00

Vor 40 Jahren hatte die Ebermannsdorfer Theatergruppe ihren ersten Auftritt mit „Heirat auf Befehl“. Nach einer coronabedingten Pause kehren die Schauspieler Ende März auf die Bühne der Schulturnhalle zurück.

Alle Jahre spielte danach ein fester Kern an Laienschauspielern aus dem Gemeindebereich vor stets vollem Haus ein Bühnenstück in der Schulturnhalle. Aber Corona hat auch dieser Gruppe einen dicken Strich durch die Theaterrechnung gemacht.

Zum 40-jährigen Jubiläum waren sich jedoch alle einig, dass sie wieder spielen wollen und so darf man sich auf ein Stück freuen, das zum Frühlingsanfang passt. „D‘Eisheiligen und die kalt Sophie“, eine Komödie von Georg Harrieder, verspricht mit den altgedienten Schauspielern, wieder für lustige Abende zu sorgen.

Drei alternde Spitzbuben sorgen auf dem Hof für Bewegung

Die „altgedienten“ sind dabei wörtlich zu nehmen, braucht es doch für die „Austragla“ vom Haidhof mit den Herren Pankraz, Servaz und Bonifaz in der Tat ein paar ältere Herren. Trotz ihres Alters sind die drei aber noch rechte Spitzbuben und machen es auf dem Hof der jungen Ginerl, der Magd Hannerl und der sehr gestrengen Hauserin Sophie nicht leicht mit ihren Streichen. „So geht es nicht weiter“, meint sie.

„A neier Mo muaß her!“ Einer, der den Eisheiligen ordentlich die Leviten liest. Babette, das Krenweibel, wird sofort aktiv und schleust für Ginerl diverse Heiratskandidaten ein. Mittendrin kreuzt dann noch eine Dame aus der Stadt auf und stiftet große Verwirrung beim Knecht Vitus und dem reichen Schorsche.

Es werden Köpfe verdreht, Erbschleicher enttarnt und Sophie wird „sibirisch“ kalt. Man darf gespannt sein, wie das wohl alles weitergeht. Gibt es ein Happy End? Auf alle Fälle sollte man sich auf einen witzigen Abend einstellen.

Ein erfahrenes Team inszeniert das Stück

Der Regisseur der Truppe ist Franz Pfab, ein echtes Original, das auch vor 40 Jahren schon mitgespielt hat. Er und sein Bruder Eckhard, der ihm assistiert, konnten personell aus dem Vollen schöpfen. Die beiden fanden in Siegfried König, Michael Elsner und Georg Feuerer seine drei „Eisheiligen“.

Reiner Rohrwild und Josef Götz komplettieren die Herrenriege. Seit langem ist auch Conny Fuhrmann mal wieder mit im Team. Genau wie Claudia Lorenz-Pfab, Sabine Deinzer und Marianne Beer zählt sie zu den tragenden Säulen der Schauspielgruppe.

Zudem gibt es Nachwuchs: Naturtalent Carolin Vieracker steigt in die Fußspuren ihrer Mutter Brigitte, die in den Anfangszeiten ebenfalls des Öfteren mit auf der Bühne stand. Unverzichtbar im Hintergrund souffliert Marianne Widenbauer, Josef Beer hält die Kabel der Technik in der Hand und Monika Weigert kümmert sich um die Haarpracht.

Premiere bereits Ende März

Start für die fünf Aufführungen im Ebermannsdorfer DomCom ist immer um 19 Uhr. Die Premiere ist am Samstag, 23.März, danach geht es Ostersonntag und -montag sowie am folgenden Freitag und Samstag, 5. und 6. April, weiter.

Der Kartenvorverkauf mit Platzreservierung startet am Samstag, 2. März, von 14 bis 16Uhr in der Aula der Schule. Karten gibt es auch bei der Gemeindeverwaltung zu den Geschäftszeiten. An der Abendkasse sind dann eventuell noch Restkarten erhältlich.