Rekordverdächtige 120 Teilnehmer beim neunten Mountain-Run des Skiclubs in Furth im Wald

Von Alexander Frimberger · 14. Februar 2024 um 05:00

Der Further Mountain-Run bildet am Faschingsdienstag traditionell den Abschluss der Faschingssaison in der Drachenstichstadt. Mit einer rekordverdächtigen Zahl von 120 Teilnehmern war er diesmal besonders erfolgreich.

Wie so oft in den närrischen Tagen 2024 ging der bange Blick zunächst einmal nach oben. Würde das Wetter halten? Es hielt, weil, so Moderator Uwe Neumann: „Der Wettergott ein Ausdauersportler ist.“

Auch Gäste aus Tschechien

Bereits zum neunten Mal wurde heuer der Voithenberger Mountain-Run durchgeführt. Dort, wo bei entsprechender Schneelage Familien über den Hang nach unten wedeln, ging es auch diesmal andersherum, nämlich von unten nach oben. „Wir lassen den Fasching hinter uns und begrüßen Sportler aus dem Landkreis Cham und darüber hinaus “, so Neumann, der auch Gäste aus Tschechien begrüßen konnte.

Während sich die Sportler langsam warm machten, gingen Steffi und Andrea Macharowsky, die mit ihren Gesichtsbemalungen ein deutliches Zeichen gegen „rechts“ setzten, hinter der Bar auf Kundenfang. Aperol Spritz, alkoholfreien Gin Tonic – „der schmeckt richtig gut“, befand Peter Kolbeck, Seniorchef der gleichnamigen Baufirma – und andere Getränke konnten probiert werden.

Die Spannung stieg: „Wir wollen alle auffi auf den Berg, wir wollen ihn erklimmen“, feuerte Neumann die Sportler an. Einige Jungspunde spurteten den Hang zum warm machen schon einmal ein Stück hinauf, und nachdem der Countdown lautstark in den kühlen Nachmittag gezählt war, gab Bürgermeister Sandro Bauer den Startschuss, und die Menge sprintete los. Der Further Rathaus-Chef hat übrigens noch nicht am Mountain-Run teilgenommen. „Geht nicht, ich muss ja den Startschuss geben“, scherzte er. Jüngster Läufer, der sich auf den Weg zur Mittelstation machte, dem Ziel für alle Kinder bis zum Jahrgang 2010 (550 Meter Strecke und 110 Höhenmeter), war übrigens der 2019 geborene Valentin Duscher. Noch jünger war da nur Johanna Reinhardt, die durfte es sich allerdings in der Rückentrage bei Papa Matthias bequem machen. Bis ganz nach oben auf die Gipfelstation mussten die Erwachsenen laufen und haben dabei 1460 Meter Laufstrecke und 300 Höhenmeter zurückgelegt. Wer das Rennen gewonnen hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Bei den Kindern dagegen schon. Die ersten drei Plätze bei den Mädchen: Eva-Maria Rauscher (Skiclub Großberg), Maria Schinabeck und Sophie Wallner (beide Skiclub Furth im Wald).

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Bei den Jungen holte Leon Rauscher (Skiclub Großberg) den ersten Platz. Es folgen sein Vereinskollege Sebastian Biereck und Kilian Schinabeck vom Skiclub Furth im Wald. Nach der Preisverleihung und einer Verlosung klang der Fasching im Stüberl mit der Skiclub-eigenen Band fröhlich aus.

Die Triathlonabteilungdes TV Furth startete mit zwölf Kindern und acht Erwachsenen.
Johanna mit Papa Matthias.
Spaß hinter derTheke: Steffi, Andrea und Karl Macharowsky.
Auch Vierbeiner waren mit Begeisterung dabei.