Erste Stadtmeisterschaft für Hobbykicker in Neunburg kam richtig gut an

Von Ralf Gohlke · 31. Januar 2024 um 17:00

Der „Neunburger Hitt’n“, die „AS Tralkörper“ und der „FC Bierbauch“ traten am Samstag im Kampf um die Stadtmeisterschaft im Hallenfußball an, zusammen mit sieben weiteren Teams mit nicht ganz so fantasievollen Namen. Die Idee dazu und seine Umsetzung waren ein echtes Gemeinschaftswerk des FCNeunburg und des Altstadtbräus.

„Wir haben uns bewusst für die Austragung in der Halle und die Ausschreibung ausschließlich für Hobbymannschaften entschieden“, betonten Matthias Meier von Altstadtbräu und FC-Jugendleiter Markus Paulus.

Viele Teams hatten Interesse

„Unser Ziel war es, gleichzeitig etwas für die Jugend, Erwachsenen und Integration anzubieten“, ergänzte Paulus. Etwas überrascht waren beide vom großen Echo auf ihre Einladung. Aus organisatorischen Gründen musste die Zahl der Teams allerdings auf zehn beschränkt bleiben. „Bewerbungen von außerhalb des Stadtgebietes mussten wir leider auch zurückweisen“, meinte Paulus.

Wegen des großen Zuspruchs wolle man das Turnier auch in den kommenden Jahren anbieten. „Ich kann mich daran erinnern, dass es so etwas in meiner frühen Jugend schon einmal gegeben hat“, sagte Bürgermeister Martin Birner bei der Begrüßung der Teams.

Zum Modus hatten sich die Initiatoren einige Gedanken gemacht, um das Ganze auch publikumswirksam zu gestalten. So lautete eine der Vorgaben, dass maximal ein aktiver Fußballer je Team beteiligt sein dürfe und immer auch eine weibliche Spielerin mit auf dem Spielfeld sein müsse. Gespielt wurde jeweils nur acht Minuten. In der Vorrunde, die in zwei Gruppen ausgespielt wurde, setzte sich gleich gleich die „Neunburger Hitt’n“ mit 6:0 gegen die „AS Stralkörper“ durch. Im Spiel um Platz drei und vier standen sich am Ende der „FCNEN Coaches“ und der „AH Neukirchen-Balbini“ gegenüber. Die Coaches setzten sich dabei mit einem knappen 1:0 durch.

Rektor spielte mit

Um den Stadtmeistertitel kämpften schließlich die „Neunburger Hitt'n“ und „FC Mittelschule“. Rektor Georg Tischler, der ebenfalls Feldspieler war, wollte später nicht kommentieren, ob der Heimvorteil in der eigenen Halle eine Rolle beim 2:0-Endstand gespielt habe.

Bei der Siegerehrung bedankten sich die Spielführer für die fairen Spiele, für die Idee und die Durchführung. „Das war super von Euch und hat riesen Spaß gemacht“ brachte es Anton Schmid, alias „Wade“, ehemals aktiver FC-Torwart und mit 64 Jahren ältester Teilnehmer, auf den Punkt. Einen Dank erhielt auch Stadtrat Thomas Albang, Sportbeauftragter der Stadt. Er hatte alle Begegnungen des Tages als Schiedsrichter geleitet.